Alkohohl & Drogen

Das passiert, wenn Berlins Polizei im Advent kontrolliert

Der traurige Spitzenwert bei den Kontrollen am vergangenen Adventswochenende: Bei einem Fahrer wurden 2,38 Promille gemessen.

So berichtete die Berliner Polizei beim Kurznachrichtendienst Twitter über die Bilanz der Kontrollen.

So berichtete die Berliner Polizei beim Kurznachrichtendienst Twitter über die Bilanz der Kontrollen.

Foto: dpa/twitter.com/polizeiberlin

Berlin. Die Berliner Polizei hat am vergangenen Adventswochenende insgesamt 3806 Fahrer auf Berliner Straßen überprüft. 50 von ihnen waren deutlich alkoholisiert, 19 mit einem Alkoholwert von mehr als 1,1 Promille sogar absolut fahruntüchtig. Der höchste Wert betrug 2,38 Promille, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Außerdem wurde in 51 Fällen eine Drogenbeeinflussung erkannt. Den Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt. Sie müssen nun mit Geldbußen, Führerscheinentzügen und Fahrverboten rechnen.

Zudem wurden 47 Fahrer angetroffen, die nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis waren. Bei 20 kontrollierten Fahrzeugen bestand kein Versicherungsschutz. In 684 Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt, weil gegen sonstige Verkehrsvorschriften verstoßen wurde.

Die Polizei Berlin will die Kontrollen fortsetzen. "Zum Schutz für andere und sich selbst, wird eindringlich empfohlen auf das eigene Auto zu verzichten, wenn der Genuss von alkoholischen Getränken nicht ausgeschlossen werden kann", hieß es am Montag in der Mitteilung.