Kriminalität

Polizei-Blog: Entlaufene Pferde verursachen zwei Unfälle

Aktuelle Meldungen von der Polizei und der Feuerwehr aus Berlin. Hier finden Sie eine Übersicht in unserem Blog.

Symbolbild

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Foto: Carsten Rehder / dpa

+++ Entlaufene Pferde verursachen zwei Unfälle +++

Berlin. Sieben ausgerissene Pferde haben am Sonntag in Rheinsberg für Aufregung und zwei Unfälle gesorgt. Zunächst stieß eine 55 Jahre alte Autofahrerin mit einem Pferd zusammen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Frau erlitt einen Schock, das Pferd blieb unverletzt. Später stieß ein anderer Autofahrer mit einem der Tiere zusammen und flüchtete mit seinem Wagen. Erst knapp drei Stunden nachdem die Polizei gerufen wurde waren alle Pferde wieder eingefangen. Die Tiere stammten aus einem Gehöft in Linow, das zu Rheinsberg gehört.

+++ 39-Jähriger attackiert Polizeibeamten mit Zimmermannshammer +++

Mit einem Zimmermannshammer hat ein 38-Jähriger in Eberswalde (Kreis Barnim) einen Polizisten angegriffen und verletzt. Wie die Polizei in Frankfurt (Oder) am Montag mitteilte, war der Mann nach einer verbalen Auseinandersetzung aus einem Lokal verwiesen worden. Bei dem Vorfall am Freitag war er kurze Zeit später jedoch zurückgekehrt, drohte mit dem Arbeitsgerät und ließ sich auch durch einen Beamten des Polizeireviers nicht beruhigen. Dieser konnte einem Schlag zwar ausweichen, wurde dabei dennoch leicht am Hinterkopf berührt. Die Wunde wurde ambulant behandelt. Der Tatverdächtige ist der Polizei schon von anderen Fällen bekannt. Er muss sich wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

+++ Angriff auf schwules Paar - Polizei sucht nach Tätern +++

Die Staatsanwaltschaft Berlin und die Ermittler des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt suchen nach Zeugen. Dabei geht es um einen homophoben Übergriff, der sich am Mittwoch, den 8. März 2018 in Neukölln ereignet hat. Gemeinsam mit seinem 27 Jahre alten Lebensgefährten lief ein 24-Jähriger gegen 23.40 Uhr über einen Spielplatz an der Mainzer Straße. Dort sprachen sie zwei junge Männer an, das Paar reagierte jedoch nicht und ging weiter. Daraufhin verfolgten die Unbekannten die beiden und schlugen dem 24-Jährige ins Gesicht und stachen ihm mit einem Messer in den Oberschenkel. Zusammen mit seinem Lebensgefährten rettete er sich in eine Bar. Die beiden Angreifer flüchteten. Der Verletzte kam in eine Klinik. Die Ermittler hoffen nun auf Hinweise.

+++ Eskalation bei PKK-Konzert: Drei Polizisten schwer verletzt +++

Bei einer Veranstaltung an der Hasenheide in Neukölln sind am Sonntag mehrere Polizisten attackiert und zum Teil schwer verletzt worden. Es handelte sich bei dem Event, das von 14 bis 20 Uhr ging, um ein „Solidaritätskonzert“ für die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). Wie die Polizei am Montag mitteilte, soll es im Rahmen der Veranstaltung seitens der Teilnehmer immer wieder zu Verstößen gegen das Versammlungs- und Vereinsgesetz gekommen sein, bei denen Fahnen und Bilder von Abdullah Öcalan, dem PKK-Gründer, gezeigt wurden. Die Beamten erstatteten daraufhin mehrere Anzeigen.

Außerhalb des Veranstaltungsraums kam es zudem zu drei Festnahmen, da die Polizisten drei der beteiligten Männer aufgrund von zurückliegenden Straftaten wiederkannten. Dabei versuchte ein 60-Jähriger, einen der Festgenommenen im Alter von 23 Jahren zu befreien und attackierte die Polizisten. Er wurde daraufhin ebenfalls festgenommen. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurden zwei Frauen verletzt, eine von ihnen verlor das Bewusstsein. Die Beamten übernahmen bei der 60-Jährigen solange die Erstbetreuung, bis die Rettungskräfte der Feuerwehr eintrafen. Umstehende Personen reagierten daraufhin aggressiv und griffen zu zehnt die Polizisten mit Schlägen an. Insgesamt wurden fünf Beamte verletzt, darunter eine Frau. Drei von ihnen erlitten schwere Kopf- und Gesichtsverletzungen und wurden in ein Krankenhaus gebracht. Zwei der Schläger wurden festgenommen.

Neben Strafermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Versammlungs- und Vereinsgesetz, fertigte die Polizei außerdem Strafanzeigen wegen Widerstands, versuchter Gefangenenbefreiung, Landfriedensbruchs, Körperverletzung und Beleidigung.

+++ Zwei Maskierte überfallen Lokal in Marzahn +++

Zwei maskierte Männer haben in der Nacht zu Montag einen Angestellten eines Lokals in Marzahn bei einem Überfall leicht verletzt. Die Unbekannten betraten gegen 3.30 Uhr die Location in der Poelchaustraße und bedrohten einen am Spielautomaten sitzenden Gast sowie den 46 Jahre alten Barangestellten, wie die Polizei am Montag mitteilte. Als sie den Mitarbeiter dazu aufforderten, die Einnahmen rauszurücken und dieser der Forderung nicht nachkam, schubste einer der Räuber ihn zu Boden, sodass er leicht an der Nase verletzt wurde. Die Maskierten plünderten daraufhin die Geldbörse des Opfers und flüchteten im Anschluss. Der Gast wurde bei dem Vorfall nicht verletzt.

+++ Zugausfälle am Ostkreuz - Verdächtiger Gegenstand harmlos +++

Aufgrund eines größeren Polizeieinsatzes gab es am Montagvormittag Einschränkungen im Zugverkehr am Ostkreuz. Der Grund: Am Morgen wurde dort ein verdächtiger Gegenstand gefunden.

Wie eine Sprecherin der Bundespolizei gegenüber der Berliner Morgenpost mitteilte, handelt es sich um einen herrenlosen Koffer, der um 8.34 Uhr an einem Treppenabgang zwischen den verschiedenen Bahnsteigen entdeckt wurde. Der Bahnsteig 13 und 14 wurde deshalb gesperrt, Spezialkräfte rückten an, um den Koffer in Augenschein zu nehmen. Um 10.52 Uhr dann die Entwarnung: Der Koffer ist harmlos, die gesperrten Bereiche wurden wieder freigegeben. Die S-Bahn wies darauf hin, es könne zunächst weiter zu Verspätungen kommen, ehe der Verkehr sich normalisiert.

+++ 56-Jährige verhindert Einbruch in Kiosk +++

Eine 56 Jahre alte Frau hat in Haselhorst einen Einbruch von drei jungen Leuten in einen Kiosk verhindert. Die Anwohnerin bemerkte gegen 21.45 Uhr, wie die drei den Laden in der Gartenfelder Straße aufzuhebeln versuchten, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Frau wählte am Sonntagabend den Notruf; die Polizei nahm die drei Verdächtigen einige Straßen weiter fest. Es handele sich bei ihnen um einen 16-Jährigen, einen 17-Jährigen und um einen 22-Jährigen.

+++ Mann raubt Tankstelle in Zehlendorf aus +++

Mit einer Pistole bewaffnet hat ein Unbekannter eine Tankstelle in Zehlendorf ausgeraubt. Der Mann bedrohte den 62 Jahre alten Tankwart gegen 19.20 Uhr und forderte die Herausgabe von Bargeld und Zigaretten, wie die Polizei am Montag mitteilte. Anschließend sei er am Sonntagabend mit seiner Beute unerkannt aus der Tankstelle in der Potsdamer Straße geflohen. Der Angestellte blieb nach Polizeiangaben körperlich unversehrt.

+++ Möglicherweise Wolf bei Unfall auf der A11 getötet +++

Bei einem Unfall auf der Bundesautobahn A11 ist am Sonntag vermutlich ein Wolf ums Leben gekommen. Nach einer ersten Begutachtung des Kadavers seien die Beamten zu dem Schluss gekommen, dass es sich um das geschützte Tier handele, sagte ein Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums auf Anfrage. Endgültige Klarheit soll die Begutachtung durch einen Experten ergeben. Das Tier war zwischen den Anschlussstellen Wandlitz und Finowfurt Richtung Norden von einem Auto erfasst worden. Menschen wurden bei dem Unfall auf der Autobahn, die an der nordöstlichen Stadtgrenze von Berlin endet, nicht verletzt.