Polizeieinsatz

Flughafen Schönefeld: Mann behauptet, er habe Bombe dabei

Der alkoholisierte Mann äußerte, er habe eine Bombe in seiner Tasche. Das löste einen Polizeieinsatz aus.

Am Berliner Flughafen Schönefeld hat eine Fluggesellschaft einen Passagier vom Flug ausgeschlossen, nachdem dieser behauptet hatte, eine Bombe dabeizuhaben. Das teilte die Bundespolizei am Freitag mit.

Gegen 15.25 Uhr sagte der Mann demnach beim Boarding für den Flug nach Thessaloniki dem Boardingpersonal, er habe eine Bombe in seiner Tasche. Der 51-Jährige sei augenscheinlich alkoholisiert gewesen. Das Boardingpersonal rief Bundespolizisten hinzu, die den Mann und sein Gepäck erneut kontrollierten. Sie fanden dabei aber keine gefährlichen Gegenstände.

Die Bundespolizei erstattete Strafanzeige gegen den Mann wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Zudem verweigerte die Fluggesellschaft ihm die Mitnahme nach Thessaloniki. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der 51-Jährige den Flughafen Berlin-Schönefeld verlassen.