Kriminalität

Polizei-Blog: Mann schlägt Sicherheitsmitarbeiter

Aktuelle Meldungen von der Polizei und der Feuerwehr aus Berlin. Hier finden Sie eine Übersicht in unserem Blog.

Symbolbild

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Foto: Carsten Rehder / dpa

Berlin. +++ Fußgängerin von Auto erfasst +++

Am Montagmorgen wurde eine Fußgängerin in Reinickendorf bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen und Aussagen soll die 59-Jährige gegen 7.10 Uhr die Fahrbahn der Provinzstraße an einer ampelgeregelten Furt überquert haben. Hierbei wurde sie von dem 56 Jahre alten Fahrer eines VW erfasst. Bei dem Unfall wurde die Passantin schwer am Kopf verletzt. Die Frau wurde durch Rettungskräfte zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht. Die Untersuchungen zum Unfallhergang dauern an und wurden durch den Verkehrsermittlungsdienst der Direktion 1 übernommen. Die Provinzstraße war während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme in Höhe des Unfallortes für den Fahrzeugverkehr bis 9.15 Uhr gesperrt.

+++ Mann schlägt Sicherheitsmitarbeiter +++

Ein 18-jähriger Mann hat in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag am S-Bahnhof Hackescher Markt Sicherheitsmitarbeiter der Bahn angegriffen. Er schlug einen Mitarbeiter mit der Hand ins Gesicht. Die Sicherheitsmitarbeiter brachten ihn zu Boden. Der 18-Jährige erlitt dabei Platzwunden am Kopf. Die Sicherheitsmitarbeier hielten ihn fest bis die Bundespolizisten eintrafen. Die Bundespolizei leitete gegen den Angreifer ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein. Gegen die beiden Sicherheitsmitarbeiter wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

+++ Betrunkener greift Bahn-Mitarbeiter mit Powerbank an +++

Ein 33-Jähriger geriet Sonntagnachmittag gleich mehrfach in den Fokus der Bundespolizei am Berliner Ostbahnhof. Gegen 14.15 Uhr baten DB-Sicherheitsmitarbeiter die Bundespolizei um Unterstützung bei der Durchsetzung einer Hausrechtsmaßnahme im Bahnhof. Eine etwa 20-köpfige Personengruppe war offenbar stark alkoholisiert und schrie lautstark in der Tiefgarage des Bahnhofs herum. Den Aufforderungen der Sicherheitsmitarbeiter kamen sie nicht nach. Bundespolizisten erteilten daraufhin Platzverweise "und setzten diese im Falle eines 33-Jährigen auch mittels einfacher körperlicher Gewalt durch", wie die Bundespolizei mitteilte. Sie nahmen den Mann anschließend mit zur Dienststelle, nachdem er einem Polizisten gegen das Schienbein getreten und versuchte hatte, ihn zu bespucken.

Die Bundespolizei leitete gegen den 33-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung ein. Zudem erhielt der Mann ein zweijähriges Bahnhofsverbot durch die Sicherheitsmitarbeiter. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen brachten die Beamten den 33-Jährigen aus dem Bahnhof, da er sich weigerte, die Dienststelle wieder zu verlassen.

Sie sollten ihn allerdings bereits knapp vier Stunden später wiedersehen. Da wurden die Bundespolizisten erneut zur Tiefgarage des Ostbahnhofs gerufen. Dort soll der 33-Jährige versucht haben, einem 28 Jahre alten DB-Sicherheitsmitarbeiter mit einer Powerbank auf den Kopf zu schlagen, als dieser mit Reisenden im Gespräch war. Der 28-Jährige konnte jedoch ausweichen und brachte den 33-Jährigen mit Hilfe eines Kollegen zu Boden und hielt ihn bis zum Eintreffen der herbeigerufenen Beamten fest.

Der Angreifer verletzte sich dabei an der Nase und musste anschließend im Krankenhaus medizinisch versorgt werden. Bundespolizisten leiteten gegen den alkoholisierten 33-Jährigen (2,55 Promille) ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ein.

+++ Fahndung - Mutmaßlicher Sexualstraftäter gesucht +++

Mithilfe eines Videos und Bildern einer Überwachungskamera sucht die Berliner Polizei aktuell nach einem mutmaßlichen Sexualstraftäter. Der Mann steht in Verdacht, am 10. Juli 2018 eine 31-Jährige in Alt-Hohenschönhausen sexuell genötigt zu haben. Wie die Polizei mitteilte, soll der Gesuchte seinem Opfer in den frühen Morgenstunden zunächst aus einer Tram der Linie M6 gefolgt sein und im Arendsweg zu Boden gestoßen haben. Auf ihrem Becken sitzend soll er anschließend versucht haben, sie gegen ihren Willen zu küssen. Als Anwohner nach den Hilferufen der Frau auf sich aufmerksam machten, flüchtete der Mann. Hier gibt die Polizei mehrere hinweise zur Person.

+++ Chlorgas ausgetreten: Paul-Drude-Institut in Mitte evakuiert +++

Am Paul-Drude-Institut für Festkörperelektronik in Mitte ist am Montagvormittag giftiges Chlorgas in einem Labor ausgetreten. Laut einem Institutssprecher wurde das Gas unschädlich gemacht und niemand verletzt. „Messungen durch die Spezialisten der Feuerwehr haben uns bestätigt, dass die Abzüge funktioniert haben - es wurde kein Chlor nachgewiesen und so konnte nach Kontrolle aller Etagen schließlich Entwarnung gegeben werden“, sagte Sprecher Carsten Hucho am Montag. Bereits um die Mittagszeit sei der Betrieb im Institut weitergegangen.

Zuvor seien alle Etagen des Instituts evakuiert worden. Rund 100 Mitarbeiter mussten das Gebäude verlassen. Laut Hucho hatte ein Mitarbeiter in einem Speziallabor bemerkt, dass an einer Verbindungsleitung etwas Gas austrat. Er habe sofort nötige Vorkehrungen getroffen. Die Labore sind demnach für solche Notfälle gerüstet. Abzüge sorgen dafür, dass das Gas nicht entweichen kann.

Chlorgas kann tödlich sein: Wird das stechend riechende Gift eingeatmet, greift es Atemwege und Lunge an. In hohen Konzentrationen führt es zu Atemnot und schließlich zum qualvollen Tod.

+++ Pkw brennt in Garage +++

In Hakenfelde stand am Montagmorgen ein Auto in einer circa 60 Quadratmeter großen Garage in Flammen. Wie die Berliner Feuerwehr über Twitter mitteilte, waren rund 60 Einsatzkräfte vor Ort. Bei dem Brand wurde eine Person verletzt, die von den Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht wurde.

+++ Zwei Personen nach Transporter-Diebstahl festgenommen +++

Zivilpolizisten fiel in der Nacht von Sonntag auf Montag Am Juliusturm ein Mercedes-Transporter auf, der als gestohlen gemeldet worden war. Sie folgten dem Wagen über die BAB 100. Sie setzten sich mit ihren Zivilwagen an der Anschlussstelle Hohenzollerndamm vor und hinter den Transporter, als dieser an einer roten Ampel halten musste. Der Fahrer versuchte durch Rammen die Polizeifahrzeuge wegzustoßen. Die Beamten zogen Fahrer und Beifahrer aus dem Transporter und nahmen beide fest. Der 16-jährige Fahrer hatte kene Fahrerlaubnis. Ein Polizist wurde bei dem Einsatz leicht im Gesicht verletzt. Auch die beiden Festgenommenen erlitten leichte Verletzungen. An den beiden Zivilwagen sowie am Mercedes entstanden durch das Rammen Sachschäden. Der gestohlene Transporter wurde sichergestellt.

+++ Auto brannte in Reinickendorf +++

Ein Anwohner der Herbststraße hat um kurz nach drei Uhr ein Zischen gehört. Er sah einen Feuerschein an einem geparkten Wagen. Der Anwohner alarmierte die Berliner Feuerwehr. Trotz Löschens durch die Rettungskräfte brannte das Fahrzeug fast vollständig aus. An einem davor geparkten Toyota entstand durch die extreme Hitzeentwicklung ein weiterer Sachschaden.

+++ Frau bei Zusammenstoß mit Straßenbahn lebensgefährlich verletzt +++

In Lichtenberg ist eine Fußgängerin von einer Straßenbahn erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Der Unfall ereignete sich am Sonntag, als die Straßenbahn in eine Haltestelle einfuhr, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte. Die 50-Jährige kam mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus. Zur genauen Unfallursache wird noch ermittelt.

+++ Fußgänger schwer verletzt ++++

In der Badensche Straße in Höhe der Bundesallee ist am Sonntagabend zu einem schweren Unfall gekommen. Als ein Fußgänger die Straße überqueren wollte, wurde er von einem Pkw erfasst. Der Fußgänger wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Während der Unfallaufnahme war die Badensche Straße zwischen Bundesallee und Berliner Straße für mehrere Stunden gesperrt.

+++ Zwei Autos in Berlin ausgebrannt +++

Auf dem Gelände eines Autohauses in Berlin-Adlershof sind zwei Fahrzeuge ausgebrannt. Zwei weitere Wagen seien in der Nacht zu Montag durch die Flammen beschädigt worden, teilte die Polizei mit. Zur Brandursache wird noch ermittelt. Zur Schadenhöhe lagen noch keine Angaben vor.

+++ 120.000-Euro-Auto steht in Flammen +++

Auf dem Parkplatz des Audi Zentrums Berlin Adlershof in der Rudower Chaussee standen in der Nacht zu Montag mehrere Fahrzeuge in Flammen. Laut ersten Informationen bemerkte ein vorbeifahrender Autofahrer gegen 0.35 Uhr einen brennenden Pkw auf dem Gelände und alarmierte die Polizei. Auch ein weiterer Audi im Wert von über 120.000 Euro brannte komplett aus.

Der Zeuge konnte er den Beamten Angaben zu einer Person geben, die sich schnell vom Tatort entfernt haben soll. Eine anschließende Suchaktion seitens der Polizei blieb bislang allerdings erfolglos.