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Mitte

18-Jähriger ohne Führerschein flieht vor Polizei

Ein Autofahrer hat sich mit der Polizei eine Verfolgungsfahrt durch Mitte geliefert. Die Beamten konnten ihn festnehmen.

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Ein 18-Jähriger hat in der Nacht zu Sonntag versucht, vor der Polizei zu flüchten. Der junge Mann war den Beamten gegen 21 Uhr in der Gertraudenstraße Ecke Breite Straße aufgefallen, weil er mit quietschenden Reifen anfuhr und dann, so die Polizei, "recht schnell" unterwegs war. Die Funkstreife nahm daraufhin mit eingeschaltetem Blaulicht die Verfolgung auf. An der Leipziger Straße Höhe Axel-Springer-Straße forderten die Beamten den Fahrer mit eingeschaltetem Haltesignal und dem sogenannten Yelp-Signal, ein roter Blitz und lautes Heulen, zum Anhalten auf, was der Mann jedoch ignorierte.

Statt dessen steuerte er den 1er BMW mit hoher Geschwindigkeit nach rechts in die Jerusalemer Straße, dann in die Kronenstraße und raste über die Markgrafenstraße in Richtung Friedrichstraße. An der Charlottenstraße musste ein von rechts kommendes Taxi eine Vollbremsung hinlegen, um einen Unfall zu vermeiden. Der 18-Jährige bog noch nach rechts in die Charlottenstraße ab und hielt dann an, um zu Fuß weiter zu flüchten.

Der Polizist und seine Kollegin konnten den Fahrer jedoch schnell stellen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass er keinen Führerschein hat - was wohl auch die anderen Insassen des Fahrzeugs, eine 16-Jährige, zwei 18 Jahre alte junge Männer und eine 36-Jährige, überraschte. Ihnen hatte er wohl gegenüber vorgetäuscht, einen Führerschein zu haben. Die Insassen hatten den Fahrer wohl ebenfalls aufgefordert, anzuhalten - vergeblich. Das Auto soll dem 18-Jährigen gehören, es ist allerdings auf seinen Vater zugelassen, so die Polizei. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung kam der 18-Jährige wieder frei. Gegen ihn wird jetzt wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Der BMW wurde beschlagnahmt.

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