Kriminalität

Polizei stellt Raser, der mit einem Schuh flüchtete

Der Fahrer war in einer 30er-Zone zu schnell unterwegs. Er rammte parkende Autos und floh dann zu Fuß weiter, verlor aber etwas Wichtiges.

Foto: Carsten Rehder / dpa

Berlin. Es erinnert ein bisschen an Aschenputtel: Die Polizei verfolgte einen 21Jahre alten Fahrer, der zu Fuß auf der Flucht war - aber nur mit einem Schuh. Mit Hilfe eines Diensthundes stellten die Beamten den jungen Mann. Doch trotzdem behauptete er vehement, dass er nicht der flüchtige Fahrer sei, der seinen Schuh im Auto in der Eile vergaß. Die Beamten holten also den zweiten Schuh, der sich noch im Auto befand. Das Ergebnis der Anprobe? Der Schuh passte dem Fahrer.

Doch wie kam es überhaupt zu dem ungewöhnlichen Fall? Der 21-jährige Mann war in einer 30er-Zone in Wedding an einem Funkwagen vorbeigerast. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf. Der alkoholisierte Mann, der keine Fahrerlaubnis hat, raste weiter und rammte dabei parkende Autos, den Funkwagen und touchierte den Zaun eines Sportplatzes. Danach ging die Flucht zu Fuß weiter - nur, dass er eben etwas Wichtiges vergessen hatte, was ihn schließlich überführte.

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