Kriminalität

Polizei-Blog: Mann in Rangsdorf durch Messerstich getötet

Aktuelle Meldungen von der Polizei und der Feuerwehr aus Berlin. Hier finden Sie eine Übersicht in unserem Blog.

Foto: Morris Pudwell

Berlin. +++ Tote Person am Bahnhof Rangsdorf+++

In Rangsdorf (Landkreis Teltow-Fläming) ist ein Mann durch einen Messerstich getötet worden. Die Tat ereignete sich nach Angaben der Polizei am Dienstagabend in der Nähe des Rangsdorfer Bahnhofes. Weitere Angaben wollte der Sprecher nicht machen.

Der Fall sei an die Staatsanwaltschaft übergeben worden. Nach einem Bericht der Online-Ausgabe der «Märkischen Allgemeinen», die einen Polizeisprecher zitiert, handelt es sich bei dem Toten um einen 60-jährigen Argentinier, der demnach von einem 36-jährigen Ägypter erstochen wurde. Die beiden Männer waren demnach zuvor in Streit geraten. Die Polizei wollte den Bericht mit Verweis auf die Staatsanwaltschaft am Abend nicht mehr kommentieren.

+++ Raser doppelt so schnell wie erlaubt auf A100 unterwegs +++

In der Nacht zu Dienstag ist einer Zivilstreife in Charlottenburg ein Raser auf der Stadtautobahn aufgefallen. Gegen 22.40 Uhr bemerkten die Beamten der Autobahnpolizei den Mercedes auf der A100 in Richtung Norden und maßen in Höhe des Autobahndreiecks Charlottenburg dessen Geschwindigkeit. Statt der erlaubten 80 km/h hatte der 28 Jahre alte Autofahrer 160 km/h auf dem Tacho. In erwarten nun ein Bußgeld von mindestens 680 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot.

+++ Mutiger Apotheker verjagt Räuber mit Mülldeckel +++

Bei einem Raubversuch in einer Apotheke am Montagabend in Charlottenburg-Nord ist der Täter erfolglos wieder abgezogen. Gegen 18.30 Uhr betrat der Mann die Apotheke am Halemweg und bedrohte eine 59 Jahre alte Angestellte mit einer Pistole. Dann forderte er die Herausgabe der Einnahmen. Als der Ehemann dazu kam, bemerkte dieser, dass es sich dabei um eine Spielzeugwaffe handelte.

Dann schlug er schlug den Unbekannten mit einem Mülleimerdeckel in die Flucht. Der erfolglose Räuber flüchtete in Richtung U-Bahnhof Halemweg. Das Ehepaar blieb unverletzt. Ein Raubkommissariat der Polizei übernahm die weiteren Ermittlungen.

+++ Beherzte Helfer retten Mann aus eiskalter Spree +++

Zwei zufällig vorbei kommende Männer haben am Montagabend in Kreuzberg einen Menschen aus der Spree gezogen. Lesen Sie HIER mehr!

+++ Schwer verletzt: Frau fährt beim Abbiegen Kind an +++

Ein siebenjähriger Junge ist in Reinickendorf am Montag gegen 17.50 Uhr von einem Auto angefahren und dabei schwer verletzt worden. Das Kind überquerte eine Straße in der Nähe des U-Bahnhofs Kurt-Schumacher-Platz, als eine 64 Jahre alte Autofahrerin es erfasste, wie die Polizei mitteilte. Die Frau habe das Kind in der Dunkelheit wohl zu spät gesehen, als sie von der Gotthardtstraße links in die Scharnweberstraße abbog. Der Junge kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

+++ Mitarbeiterin in Spielhalle überfallen und ausgeraubt +++

Eine Mitarbeiterin einer Spielhalle ist in der Nacht zu Dienstag in Kreuzberg überfallen und ausgeraubt worden. Laut Polizei wollte die 52-Jährige gegen 3 Uhr das Geschäft an der Graefestraße gerade abschließen, als ein Unbekannter sie von hinten zurück in den Laden stieß. Im Tresenbereich konnte sich die Frau dann hinter einer Glastür in Sicherheit bringen. Dabei verlor sie jedoch ihre Handtasche und eine Tüte, wie eine Polizeisprecherin am Dienstag mitteilte.

Der Unbekannte forderte von ihr Geld und schubste sie weiter in den hinteren Bereich der Spielhalle. Die Frau löste Alarm aus, da ergriff der Räuber mit der Handtasche und der Tüte der Mitarbeiterin die Flucht. Zeugen beobachteten, wie er in einen weißen Renault Megane stieg und in Richtung Grimmstraße davonfuhr. Die 52-Jährige blieb unverletzt. Das zuständige Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 übernahm die weiteren Ermittlungen.

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