Berlin-Charlottenburg

Massenschlägerei im U-Bahnhof Jungfernheide

Rund 100 Personen waren mit der U7 unterwegs. Am Bahnhof Jungfernheide prügelten sie dann aufeinander ein.

Berlin.  In der vergangenen Nacht hat sich eine Massenschlägerei in Charlottenburg-Nord ereignet. Gegen 2 Uhr rief ein U-Bahn-Fahrer der U7 die Polizei zum U-Bahnhof Jungfernheide.

Dort waren bis zu 100 Personen in Streit geraten. Den Beamten sagte er, dass die Gruppe am U-Bahnhof Rathaus Spandau in die letzten beiden Waggons eingestiegen sei. Am U-Bahnhof Jungfernheide kam es dann zu einer Schlägerei, bei der die Kontrahenten mit verschiedenen Gegenständen unter anderem auch Messern aufeinander losgegangen seien.

Nur mit weiteren Unterstützungskräften gelang es den Polizisten, die Lage zu beruhigen. Die Beamten leiteten Strafverfahren unter anderem wegen Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung ein. Zwei Jugendliche im Alter von 17 und 18 Jahren kamen zur erkennungsdienstlichen Behandlung in eine Gefangenensammelstelle, die sie danach wieder verlassen durften. Zwei weitere Jugendliche, ebenfalls 17 und 18 Jahre alt, erlitten leichte Verletzungen.

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