Kriminalität

Polizei-Blog: Fußgängerin lebensgefährlich verletzt

Aktuelle Meldungen von der Polizei und der Feuerwehr aus Berlin. Hier finden Sie eine Übersicht in unserem Blog.

Das sind die Polizeimeldungen aus Berlin

Das sind die Polizeimeldungen aus Berlin

Foto: Werner Scholz / imago/Werner Scholz

Berlin. +++ Fußgängerin nach Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt +++

In Wannsee hat eine Fußgängerin am Freitagnachmittag bei einem Verkehrsunfall lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Die 69-Jährige überquerte laut Polizei gegen 16.30 Uhr die Königstraße und wurde von einem 63 Jahre alten Skoda-Fahrer erfasst, der in Richtung Potsdam unterwegs war. Die Frau wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, der Fahrer blieb unverletzt.

+++ Geschäftsmann überfallen: Räuber bauen Unfall mit Fluchtauto +++

Am Parkplatz einer Bank in Wilmersdorf ist ein Geschäftsmann überfallen worden. Ein Unbekannter habe seinen Arm vor das Gesicht des Opfers gehalten, zeitgleich sei ein Auto vorgefahren, aus dem zwei Männer stiegen, teilte die Polizei am Samstag mit. Die Täter attackierten den 66-jährigen dann am Freitag am Bundesplatz mit Reizgas und raubten seine beiden Koffer, in denen sich unter anderem die Geschäftseinnahmen befanden. Dann flüchteten die Täter im Auto. An der Ecke Stubenrauchstraße/Taunusstraße stießen sie mit dem Wagen gegen geparkte Fahrzeuge. Sie sollen das Fluchtfahrzeug stehengelassen haben und dann mit einem Taxi weiter geflohen sein. Zeugen berichteten, dass sich zwei der Flüchtenden später zu Fuß über einen Hof in der Stubenrauchstraße absetzen wollten. Dort nahmen Polizisten einen 30-jährigen Tatverdächtigen fest. Sein Komplize flüchtete über den Hof in Richtung Schwalbacher Straße. Das Fluchtfahrzeug wurde auf das Sicherstellungsgelände der Polizei gebracht. Kurz nach 2 Uhr am Samstag gelangten Unbekannte auf das Gelände und entleerten einen Feuerlöscher im Innenraum des Wagens. Es wird geprüft, ob dieser Vorfall in Zusammenhang mit der Raubtat steht und von den geflüchteten Komplizen begangen worden ist. Die Polizei sucht Zeugen des Raubüberfalls.

+++ Massenschlägerei im U-Bahnhof +++

In der vergangenen Nacht hat sich eine Massenschlägerei in Charlottenburg-Nord ereignet. Gegen 2 Uhr rief ein U-Bahn-Fahrer der U7 die Polizei zum U-Bahnhof Jungfernheide. Dort waren bis zu 100 Personen in Streit geraten. Den Beamten sagte er, dass die Gruppe am U-Bahnhof Rathaus Spandau in die letzten beiden Waggons eingestiegen sei. Am U-Bahnhof Jungfernheide kam es dann zu einer Schlägerei, bei der die Kontrahenten mit verschiedenen Gegenständen unter anderem auch Messern aufeinander losgegangen seien. Nur mit weiteren Unterstützungskräften gelang es den Polizisten, die Lage zu beruhigen. Die Beamten leiteten Strafverfahren unter anderem wegen Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung ein. Zwei Jugendliche im Alter von 17 und 18 Jahren kamen zur erkennungsdienstlichen Behandlung in eine Gefangenensammelstelle, die sie danach wieder verlassen durften. Zwei weitere Jugendliche, ebenfalls 17 und 18 Jahre alt, erlitten leichte Verletzungen.

+++ Mann wird an Tramhaltestelle niedergestochen +++

In der Nacht zu Sonnabend ist ein Mann in Friedrichsfelde mit einer Stichverletzung im Rücken in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Aus einer Gruppe von 10 bis 15 Personen heraus soll dem 26-Jährigen um Mitternacht an einer Straßenbahnhaltestelle am U-Bahnhof Tierpark zunächst ins Gesicht geschlagen worden sein. Anschließend soll ihm ein Unbekannter in den Rücken gestochen haben. Als die Polizei eintraf waren die Kontrahenten bereits geflüchtet. Ein Fachkommissariat führt die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat, die bislang noch unklar sind.

+++ Feier eskaliert - Sanitäter bedrängt +++

In einer Schule an der Wallstraß in Mitte hat am Freitagabend eine Feier stattgefunden. In deren Verlauf wurde ein Pulverfeuerlöscher versprüht. Mehrere Personen liefen auf die Straße und klagten über Atemprobleme. Ein Krankenwagen wurde gerufen. Die alarmierten Sanitäter trafen auf eine etwa 100-köpfige Gruppe. Als die Rettungskräfte helfen wollten, fühlten sich jedoch von den Personen bedrängt und riefen die Polizei. Mit einem Großaufgebot konnten die Beamten die Lage beruhigen.

+++ Polizeifahrzeug prallt gegen Ampel - vier Verletzte +++

Aus bisher ungeklärter Ursache ist am Sonnabendmorgen gegen 5 Uhr an der Mühlenstraße Ecke Mildred-Harnack-Straße in Friedrichshain ein VW-Bus der Bundespolizei von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen massiven Ampelmast geprallt. Das Fahrzeug wurde an der Frontseite erheblich beschädigt, der Mast stürzte um. Vier Beamte aus dem Einsatzfahrzeug wurden von Rettungssänitäter vor Ort behandelt, drei von ihnen kamen in ein Krankenhaus. Die Kreuzung war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten für mehr als zwei Stunden gesperrt.

+++ Wieder Feuer in Müllraum +++

Erneut hat es an der Gitschiner Straße in Kreuzberg in einem Müllschluckerraum gebrannt. Die Feuerwehr rückte mit vier Staffeln an und löschte die Flammen schnell. Verletzt wurde niemand. Erst am vergangenen Freitag brannte dort der Müllraum. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

+++ Schlägerei vor Kneipe - mehrere Festnahmen +++

Gegen 3 Uhr ist es am Sonnabenmorgen an einer Kneipe an der Johannisthaler Chaussee in Buckow zu einer Schlägerei gekommen. Nach ersten Erkenntnissen wurden dabei vier Personen verletzt. Sie wurden am Ort von Rettungssanitäter behandelt. Ein Hauptverdächtiger und andere offenbar Beteiligte konnten Am Eichenquast, rund 500 Meter vom Tatort entfernt, festgenommen werden. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz.

+++ Fußgänger von Tram angefahren +++

Am Freitagnachmittag hat sich ein schwerer Verkehrsunfall in Hohenschönhausen ereignet. Ersten Ermittlungen zufolge überquerte ein 67 Jahre alter Fußgänger gegen 17 Uhr die Straßenbahnschienen an der Falkenberger Chaussee und wurde dort von dem 54 Jahre alten Fahrer einer Straßenbahn erfasst. Der Mann erlitt schwere Kopfverletzungen und kam in eine Klinik.

+++ Denkmal für verfolgte Homosexuelle beschmiert +++

Unbekannte haben Sonnabend früh das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in Tiergarten an der Ebertstraße beschmiert. Der Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes alarmierte gegen 7 Uhr die Polizei, nachdem er die Beschädigung an dem Denkmal festgestellt hatte. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen.

+++ Brandstifter zündet Auto an +++

In der Nacht zu Sonnabend hat ein Unbekannter ein Fahrzeug an der Fritschestraße in Wilmersdorf angezündet. Passanten alarmierten kurz nach 23 Uhr Polizei und Feuerwehr, nachdem sie einen Mann vor einem geparkten Nissan sahen, dessen Reifen brannten. Als er die Zeugen bemerkte ergriff er die Flucht. Die Feuerwehr löschten die Flammen. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernahm die weiteren Ermittlungen.

+++ Antisemitische Parolen in Oberschöneweide und Mitte an Wände geschmiert +++

In Oberschöneweide hat eine Anwohnerin am Sonnabendmorgen an der Wilheminenhofstraße beobachtet, wie ein Mann, mehrere Fassaden mit antisemitischen Parolen beschmierte. Die Frau rief die Polzei. Als die Beamten eintrafen, war der Täter bereits geflüchtet. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Ein Unbekannter hat Sonnabend früh in Mitte mehrere Schaufensterscheiben mit antisemitischen Parolen beschmiert. Kurz vor 6 Uhr sahen Zeugen einen Mann an der Wilhelminenhofstraße Ecke Rathausstraße, der mit einem Farbstift die Schaufensterscheiben beschmierte und sich anschließend in Richtung Plönzeile entfernte. An insgesamt 21 Orten hatte der Mann seine Schriftzüge hinterlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung.