Kriminalität

Raser versteckt sich nach Verfolgungsjagd unter Anhänger

Ein BMW-Fahrer lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Die Autobahn musste gesperrt werden, um ihn zu stoppen.

Ein Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht (Symbolbild).

Ein Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht (Symbolbild).

Foto: Carsten Rehder / dpa

Berlin. Wilde Verfolgungsjagd: Ein 30-jähriger BMW-Fahrer wollte sich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag einer Verkehrskontrolle entziehen, indem er versuchte die Beamten abzuschütteln. Wie eine Abfrage der Polizei während der Verfolgung ergab, versuchte der BMW-Fahrer schon in der Vergangenheit sich der Kontrolle zu entziehen. Die Beamten forderten deswegen Unterstützung an. Der Fahrer ignorierte aber alle Anhaltesignale. Er rammte während der Flucht einen Einsatzwagen.

Insassen flüchten zu Fuß - Fahrer versteckt sich unter Anhänger

Erst eine Sperrung der Autobahn ermöglichte es den Beamten, den Raser in Höhe des S-Bahnhofes Bundesplatz zu stoppen. Die beiden Insassen sprangen daraufhin aus dem Fahrzeug, über die Begrenzungsmauer auf die Gleisanlagen und rannten davon.

Der 24-Jährige konnte wenige Meter später von Polizisten gestoppt und vorläufig festgenommen werden. Der BMW-Fahrer flüchtete weiter und versteckte sich schließlich in der Bundesallee unter einem Anhänger. Der Mann, der sich heftig wehrte, musste gewaltsam hervorgezogen werden.

Der Festgenommene musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Vier Polizisten wurden bei dem Einsatz verletzt, drei von ihnen mussten ihren Dienst für diese Nacht beenden.

Die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, tätlichen Angriffs, gefährlicher Körperverletzung, Widerstands und des Zerstörens wichtiger Arbeitsmittel dauern an.