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Diplomatenauto prallt mit Streifenwagen zusammen

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Foto: Werner Scholz / imago/Werner Scholz

Aktuelle Meldungen von der Polizei und der Feuerwehr aus Berlin. Hier finden Sie eine Übersicht in unserem Blog.

Berlin. +++ Diplomatenauto prallt mit Streifenwagen zusammen +++

Bei dem Zusammenstoß eines Diplomatenautos mit einem Streifenwagen der Zivilpolizei sind in Prenzlauer Berg drei Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Fahrer des Diplomatenwagens am Donnerstagmittag bei dem Unfall an der Bornholmer Straße Ecke Tegnerstraße eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er und zwei Polizisten kamen ins Krankenhaus. Genauere Angaben zu den Verletzten waren zunächst nicht bekannt.

+++ Fünf Maskierte überfallen Spätkauf in Mitte +++

Fünf maskierte Männer haben in Mitte einen Spätkauf überfallen. Die Unbekannten betraten am Donnerstagmorgen gegen 4.30 Uhr das Geschäft in der Brunnenstraße, bedrohten einen Mitarbeiter und zwangen ihn, die Kasse zu öffnen. Einer der Täter nahm Bargeld aus der Kasse, ein anderer stahl mehrere Schachteln Zigaretten, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Im Anschluss flüchteten die Räuber zu Fuß in Richtung Rosenthaler Platz. Der Mitarbeiter des Spätkaufs blieb unverletzt.

+++ Busse versperren Sicht - Schulkind schwer verletzt +++

Ein Schulkind ist in Werder (Landkreis Potsdam-Mittelmark) von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Am Mittwochnachmittag hätten zwei haltende Busse die Sicht für die Autofahrer versperrt, als das Kind hinter einem der Busse auf die Fahrbahn lief, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Eine 39-jährige Autofahrerin habe das Kind deshalb übersehen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts auf fahrlässige Körperverletzung im Straßenverkehr gegen die Autofahrerin. Keine Angaben machte die Polizei zunächst dazu, ob es sich bei dem Kind um einen Jungen oder ein Mädchen handelt und wie alt es ist. Es wurde in ein Krankenhaus gebracht.

+++ Messerangriff: 22-Jähriger lebensbedrohlich verletzt +++

Ein 22-Jähriger ist in der Nacht zu Donnerstag auf dem U-Bahnhof Osloer Straße in Gesundbrunnen lebensbedrohlich mit einem Messer verletzt worden. Passanten brachten den Mann in ein Krankenhaus, wo er der alarmierten Polizei den Vorfall schilderte. Demnach hätte er gegen Mitternacht drei junge Männer an dem U-Bahnhof zunächst um Hilfe gebeten. Anstatt seiner Bitte nachzukommen, hätten ihn zwei der Männer festgehalten, der dritte ihn dann mit einem Messer in den Rücken gestochen. Anschließend soll das Trio mitsamt Geldbörse und Handy geflüchtet sein. Das Opfer erlitt eine lebensbedrohliche Verletzung am Lungenflügel und musste notoperiert werden. Weitere Ermittlungen zu dem schweren Raub laufen derzeit.

+++ Fahrkartenkontrolleur besprüht Schwarzfahrer mit Tierabwehrspray +++

In der S-Bahn-Linie S3 kam es am Mittwoch zwischen den Bahnhöfen Erkner und Rahnsdorf zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Fahrkartenkontrolleuren und einem 16-Jährigen. Der Jugendliche konnte kein gültiges Ticket vorweisen und schlug einem 36 Jahre alten Sicherheitsmitarbeiter das Kontrollgerät aus der Hand. Darauf setzte der 37 Jahre alte Kollege des Angegriffenen ein Tierabwehrspray gegen den 16-Jährigen ein. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen und Körperverletzung gegen den 16-Jährigen ein sowie wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den 37 Jahre alten Kontrolleur.

+++ Frau wollte Strafe mit Falschgeld bezahlen +++

Eine 32 Jahre alte Frau wollte in Charlottenburg nach Angaben der Polizei mit Falschgeld einem Freund helfen. Sie versuchte am Mittwoch, mit einem vierstelligen Betrag die Geldstrafe des inhaftierten Mannes zu begleichen, wie eine Sprecherin der Polizei am Donnerstag mitteilte. Sie habe einem Beamten der Justizvollzugsanstalt (JVA) Plötzensee das Geld übergeben, der die Scheine überprüfen ließ. Dabei stellte sich heraus, dass es "Blüten" waren.

+++ Papier brennt im Lichtschacht +++

In der Lahnstraße in Neukölln hat um 11.28 Uhr Papier im Lichtschacht eines Wohnhauses gebrannt. Die Feuerwehr rückte mit 18 Kräften an. Der Brand konnte innerhalb von zehn Minuten gelöscht werden. Es wurde niemand verletzt, teilte die Feuerwehr auf Twitter mit.

+++ Wohnungsbrand in Zehlendorf +++

In einem dreigeschossigen Wohnhaus im Holstweg (Zehlendorf) hat es gegen 11.30 Uhr im Erdgeschoss gebrannt. Die Feuerwehr war mit 18 Kräften vor Ort und hatte den Brand nach 20 Minuten unter Kontrolle. Die Feuerwehr teilte auf Twitter mit, dass niemand verletzt wurde.

+++ Polizei nimmt Autoeinbrecher fest +++

Donnerstag früh hat eine Zeugin in Mitte gegen 4.20 Uhr die Polizei gerufen, nachdem sie ein klirrendes Geräusch gehört hatte. Die Beamten entdeckten einen 20-Jährigen in einem Auto, das an der Max-Beer-Straße geparkt war. Der Mann hatte vermutlich kurz zuvor die Seitenscheibe eingeschlagen und hatte diverses Einbruchwerkzeug bei sich. Die Polizisten übergaben ihn der Kriminalpolizei.

+++ SEK stürmt Wohnung in Neukölln +++

Am Donnerstagmorgen haben Beamte eines Spezialeinsatzkommandos gegen 6 Uhr eine Wohnung an der Flughafenstraße in Neukölln gestürmt. In dem Bezirk wurden noch weitere Wohnungen durchsucht. Grund des Einsatzes sollen Verstöße gegen das Waffengesetz sein. Die Berliner Staatsanwaltschaft hatte einen Durchsuchungsbeschluss erlassen.

+++ Drei Autos brennen in Schöneberg +++

In der Nacht haben in Schöneberg drei Autos gebrannt. Sie waren an der Beckerstraße auf einem Parkplatz im Innenhof eines Wohnhauses geparkt. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Die Feuerwehr löschte die Flammen, verletzt wurde niemand. Die Fahrzeuge brannten jedoch komplett aus, auch das Gebäude wurde beschädigt.

+++ Mann beleidigt und niedergeschlagen +++

Über die Internetwache hat ein Mann gemeldet, dass er am Mittwochnachmittag von einem anderen Mann in Grunewald beleidigt und verletzt wurde. Demnach sei er gegen 15.45 Uhr am S-Bahnhof Grunewald aus Versehen gegen einen Unbekannten gestoßen, woraufhin dieser den 33-Jährigen sofort antisemitisch und homophob beleidigt haben soll. Als er eine Beleidigung erwiderte, habe ihn der Unbekannte geschlagen, so dass er zu Boden gegangen sei. Dabei soll er sich am Knie und im Gesicht verletzt haben.

+++ Gartenlauben stehen in Flammen +++

In Berlin sind am Mittwochabend zwei Gartenlauben in Heinersdorf Flammen aufgegangen. Verletzt wurde dabei niemand. Ob es Brandstiftung war, muss noch geprüft werden. Wie die Feuerwehr berichtete, brannte es auf einer Fläche von insgesamt 30 Quadratmetern. Ein Ausbreiten der Flammen konnte die rund 30 Einsatzkräfte auf der Prenzlauer Promenade verhindern.

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( BM )