Berlin

Betrunkener Autofahrer rast vor Polizei davon

Weil er auf der Stadtautobahn Schlangenlinien fuhr, wollte ihn die Polizei anhalten. Der Mann gab Gas und lieferte sich eine Verfolgungsjagd.

Ein Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht (Symbolbild).

Ein Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht (Symbolbild).

Foto: Carsten Rehder / dpa

Berlin. Ein 38 Jahre alter Autofahrer hat sich in der Nacht zu Mittwoch eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert, die an der Leitplanke endete.

Der Ford-Fahrer war der Polizei auf der Stadtautobahn in Höhe der Anschlussstelle Hohenzollerndamm aufgefallen, da er ca. 50 km/h und in Schlangenlinien fuhr. Sie forderte ihn zum Anhalten auf, da gab der Mann Gas und flüchtete. Während seiner Flucht über die A 100, den Tegeler Weg, die A 111 und die A 10 Richtung Hamburg versuchte er mehrfach, die ihn nun verfolgenden drei Polizeiautos zu rammen und auszubremsen. Die Flucht endete in Höhe der Ausfahrt Oberkrämer an einer Leitplanke.

Seine Festnahme versuchte der Mann zu verhindern, indem er auf einen Polizisten zufuhr, der sich ihm in den Weg stellte. Dann versuchte er über den Beifahrersitz zu flüchten. Dabei blieb er am Sitz hängen, stürzte mit dem Gesicht auf die Fahrbahn und verletzte sich am Kopf.

Es gelang den Polizisten, den sich widersetzenden Mann zu bändigen, allerdings wurde ein Polizist bei der Festnahme leicht verletzt. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von ca. 1,4 Promille. Die Verletzungen des Mannes wurden durch einen Notarzt versorgt.

Das Auto wurde beschlagnahmt. Der Mann muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen, Trunkenheit und Nötigung im Straßenverkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und wegen einer gefährlichen Körperverletzung verantworten.

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