Berlin-Neukölln

Toter sitzt mindestens acht Stunden hinterm Steuer

Einsatzkräfte wurden zu einem parkenden Transporter gerufen, dessen Fahrer sich nicht regte. Er war offenbar seit Stunden tot.

Die alarmierten Einsatzkräfte in der Siegfriedstraße in Neukölln.

Die alarmierten Einsatzkräfte in der Siegfriedstraße in Neukölln.

Foto: Morris Pudwell

Berlin. Gegen 2 Uhr alarmierten Passanten die Polizei und Feuerwehr zu einem Kleintransporter, der in der Siegfriedstraße in Neukölln geparkt war (parallel S-Bahnhof Hermannstraße). Die Einsatzkräfte fanden darin einen Mann, der sich nicht mehr regte. Ein Notarzt konnte wenig später nur noch den Tod feststellen.

Wie eine Anwohnerin der Siegfriedstraße unserem Polizeireporter mitteilte, soll der Transporter schon seit dem frühen Abend dort geparkt haben. Sie habe den Mann schon um 18 Uhr des 22. November beobachtet, der Motor wäre gelaufen. Sie sei davon ausgegangen, dass der Mann sich aufwärmen wolle und habe die Sache nicht weiter verfolgt.

Erst acht Stunden später wurden Passanten auf den reglosen Mann im Transporter aufmerksam.

Ein Fachkommissariat der Direktion 5 ermittelt zur Todesursache, derzeit wird nicht von einem Verbrechen ausgegangen.

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