Kriminalität

Das sind die Polizeimeldungen von Donnerstag

Aktuelle Meldungen aus Berlin. Hier finden Sie eine Übersicht in unserem Polizei-Blog.

In Lichterfelde brannte es in einem Einfamilienhaus

In Lichterfelde brannte es in einem Einfamilienhaus

Foto: Thomas Peise

+++ Polizisten fremdenfeindlich beleidigt +++

Während einer Kontrolle soll ein 19-Jähriger einen BVG-Mitarbeiter angespuckt haben. Eine Einsatzhundertschaft wurde zum U-Bahnhof Hellersdorf alarmiert. Als ihn die Beamten zum Polizeifahrzeug bringen und ihn durchsuchen wollten, soll er einen Polizisten fremdenfeindlich beleidigt haben. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.

+++ Weil sie sich in der Tram küssten: Zwei Männer angegriffen und geschlagen +++

Zwei Männer sind in der Nacht zu Donnerstag Mitte geschlagen worden, weil sie sich in einer Straßenbahn geküsst hatten. Kurz vor 23 Uhr stiegen zwei 18-Jährige am Rosenthaler Platz in die Tram der Linie M8 und tauschten einige Küsse. Das beobachtete ein direkt vor ihnen sitzender Unbekannter. Er drehte sich um und fasste einem der beiden Fahrgäste ins Gesicht. Anschließend beschimpfte und beleidigte er die beiden homophob. Kurz darauf erschien ein zweiter Unbekannter und sprach kurz mit dem Angreifer. Anschließen kamen beide zu den 18-Jährigen zurück und der Pöbler schlug einem von mit der Hand ins Gesicht.

Nur das Eingreifen eines Zeugen konnte weitere Attacken verhindern. Die beiden zogen sich danach in den hinteren Teil der Tram zurück, bis sie an der Haltestelle Allee der Kosmonauten ausstiegen und bei der Polizei Anzeige erstatteten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen.

+++ Unfall beim Linksabbiegen: 19-Jähriger schwer verletzt +++

Bei einem Unfall in Wilmersdorf ist am Mittwochnachmittag ein Autofahrer schwer verletzt worden. Zeugenaussagen zufolge wollte ein 19-Jähriger gegen 16.20 Uhr am Südwestkorso nach links in die Laubacher Straße abbiegen.

Der Autofahrer soll sich demzufolge in den Kreuzungsbereich „hineingetastet“ und sich bereits auf der Gegenspur befunden haben, als in diesem Moment ein 18-Jähriger mit seinem VW in die Kreuzung fuhr und mit dem Peugeot des 18-Jährigen zusammenstieß. Dieser erlitt schwere Verletzungen am Oberkörper. Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik. Seine 20 Jahre alte Beifahrerin erlitt einen Schock. Der 19-Jährige blieb unverletzt. Die Kreuzung wurde bis 17 Uhr gesperrt. Die weitere Bearbeitung hat der Verkehrsermittlungsdienst der Polizei übernommen.

+++ Feuer in Einfamilienhaus in Lichterfelde +++

In einem Einfamilienhaus in Lichterfelde ist am Donnerstagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Nach Feuerwehrangaben brannte dort ein Zimmer in voller Ausdehnung. Die Bewohnerin des Hauses im Kadettenweg brachte sich demnach noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte selbst in Sicherheit. Die Feuerwehr war mit 40 Einsatzkräften vor Ort. Die Brandursache war zunächst nicht bekannt.

+++ Kältetechnikanlage in Brand - Feuer in Wohnhaus +++

Wegen eines Kellerbrandes hat die Berliner Feuerwehr am frühen Donnerstagmorgen vier Hausbewohner in Gesundbrunnen in Sicherheit gebracht. In dem Wohn- und Geschäftsgebäude in der Pankstraße war nach Angaben der Rettungskräfte gegen zwei Uhr eine Kältetechnikanlage in Brand geraten. Die Flammen hatten demnach auf das Erdgeschoss des vierstöckigen Hauses übergegriffen. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr war mit etwa 30 Einsatzkräften vor Ort.

+++ Autofahrer liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei +++

Ein mutmaßlicher Einbrecher mit einem Auto hat sich bei Oranienburg eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Der Mann sei schließlich verunglückt und festgenommen worden, berichteten die Beamten. Nach ersten Erkenntnissen sollen der Mann und sein Komplize bei einem Einbruch im Löwenberger Land von einem Mieter überrascht worden sein. Einer der Männer wurde von dem Mieter am Tatort festgehalten, ein anderer fuhr mit einem Mietauto davon. Zeitweise sei der Flüchtige mit mehr als 100 km/h der Polizei davon gefahren. Schließlich habe er auf der Bundesstraße 96 ein anderes Auto touchiert und sich anschließend überschlagen. Der Mann wurde in ein Berliner Krankenhaus gebracht.

+++ Autofahrer und BVG-Busfahrer geraten nach Unfall aneinander +++

Ein Autofahrer und ein Busfahrer der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sind nach einem Unfall aneinandergeraten. Der 37 Jahre alte Autofahrer war nach dem Unfall an der Kreuzung Lemkestraße/Greifswalder Straße in Mahlsdorf nach Polizeiangaben unerlaubt weitergefahren - hatte jedoch das Nummernschild seines Wagens verloren. Der 43-jährige Busfahrer war nach dem Zusammenstoß am Mittwochabend aus seinem Fahrzeug ausgestiegen und hatte die Unfallstelle inspiziert. Dabei fand er das Kennzeichen des Autos. Dessen Fahrer sei kurze Zeit später wieder am Unfallort aufgetaucht und habe die Herausgabe des Nummernschilds gefordert. Als der Busfahrer dies verweigerte, kam es nach Behördenangaben zu der Auseinandersetzung. Die beiden Männer hatten bereits wieder voneinander abgelassen, als die Beamten eintrafen. Die Polizei ermittelt wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort gegen den Autofahrer.