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Kriminalität

Polizei-Blog: Reizgas in Schule versprüht - Schüler verletzt

Aktuelle Meldungen aus Berlin. Hier finden Sie eine Übersicht in unserem Polizei-Blog.

Symbolbild

Foto: iStock

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Berlin. +++ Reizgas in Schule versprüht - Mehrere Schüler verletzt +++

Mindestens fünf Schüler sind am Freitag in einer Schule in Steglitz durch Reizgas leicht verletzt worden. Unbekannte hätten das Gas in einer Berufsschule für Bürowirtschaft an der Florastraße versprüht, teilte die Polizei mit. Die fünf Verletzten im Alter zwischen 16 und 19 Jahren erlitten Reizungen an den Atemwegen und kamen in Krankenhäuser. Vor Ort wurden weitere Schüler ambulant behandelt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

+++ Toter auf der Autobahn entdeckt – Polizei sucht Zeugen +++

Nach einem Unfall am 7. Oktober in Bohnsdorf ist die Ursache noch völlig unklar. Gegen 3.10 Uhr alarmierte ein Lkw-Fahrer die Polizei, weil er auf der Fahrbahn der A 117 in Fahrtrichtung Schönefelder Kreuz eine leblose Person liegen sah. Der Fahrer hatte noch versucht auszuweichen – ohne Erfolg. Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des 40-Jährigen feststellen. Die am Unfallort ermittelnden Beamten gehen derzeit davon aus, dass der 40-Jährige zuvor von mindestens einem unbekannt gebliebenen Fahrzeug überrollt wurde.

Die Ermittler fragen:

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• Wer befuhr am 7.10.2018 in der Zeit von 2 bis 3 Uhr die BAB 117 von der Straße Am Seegraben (B 96a) kommend in Richtung Waltersdorfer Dreieck?

• Wer hat den Mann oder andere Personen zum Zeitpunkt des Geschehens in der Nähe oder bereits auf der Autobahn gesehen?

• Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Mögliche Augenzeugen werden gebeten, sich an den Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5 in der Wedekindstraße 10 in 10243 Berlin-Friedrichshain unter der Telefonnummer (030) 4664-572800 oder eine andere Polizeidienststelle zu wenden.

+++ Kurierfahrer überholt Zivilstreife mit mehr als 130 km/h +++

Ein viel zu schneller Kurierfahrer hat auf der Berliner Stadtautobahn mit mehr als 130 Stundenkilometer eine Zivilstreife überholt. Wie die Polizei mitteilte, raste der Kleintransporter am Donnerstagabend auf der A113 nahe der Ausfahrt Stubenrauchstraße an dem Wagen der Verkehrspolizisten vorbei. Erlaubt seien in dem Bereich 80 Stundenkilometer. Die Beamten stoppten den Wagen. Bei der Überprüfung von Fahrer und Fahrzeug stellten die Polizisten fest, dass sich das Fahrzeug in Fahndung befand, da es vermutlich unterschlagen wurde. Das Auto wurde sichergestellt. Den Mann am Steuer erwarten nun mindestens ein Bußgeld in Höhe von 560 Euro, zwei Monate Fahrverbot und zwei Punkte.

+++ Rettungskräfte mit Böllern beworfen – Bewährungsstrafe +++

Weil er Rettungssanitäter bei einem Einsatz in Kreuzberg mit Böllern beworfen hatte, ist ein 38-Jähriger zu einem Jahr und sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Zudem muss er nach einem am Freitag verhängten Urteil des Amtsgerichts Tiergarten 200 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Der damals erheblich Angetrunkene habe sich unter anderem des tätlichen Angriffs auf Hilfeleistende eines Rettungsdienstes, der gefährlichen Körperverletzung und der versuchten Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion schuldig gemacht, erklärte die Richterin.

Die Rettungskräfte waren bei dem Einsatz im Januar 2018 zu einer Person mit Atemnot unterwegs. Der Angeklagte habe zunächst den Wagen mit einem angezündeten Böller beworfen, hieß es im Urteil. "Als die Sanitäter ausstiegen und ihn aufforderten, dies zu unterlassen, warf er weitere Knaller." Die Geschädigten erlitten ein Knalltrauma. Der Angeklagte habe zudem versucht, auf einen Defibrillator zu urinieren. Einem Sanitäter habe er in das Gesicht gespuckt.

"Es hätte übel ausgehen können. Die Sanitäter wurden zum Glück nicht von Böllern getroffen", so die Richterin. Wegen der Alkoholisierung des Täters sei von einer verminderten Schuldfähigkeit auszugehen.

Der arbeitslose Angeklagte hatte erklärt, er bereue sein Verhalten, könne sich allerdings nicht daran erinnern. Er sei damals deprimiert gewesen, weil ihn seine Freundin verlassen hatte. Die Sanitäter habe er nicht verletzen wollen. Auch Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatten auf Haft auf Bewährung plädiert.

+++ Polizei leitet Fotofahndung nach Geldkarten-Betrügerin ein +++

Die Polizei sucht eine Frau, die am Bahnhof Flughafen Berlin-Schönefeld wiederholt Bahnfahrer bei der Benutzung der Geldkarte am Fahrkartenautomaten ausgespäht hat. Sie merkte sich die PIN und entwendete die Geldkarten, als ihre Opfer in die S-Bahn oder Regionalzüge einstiegen. Dann hob sie Bargeld am Bankautomat der Reisebank im Bahnhof ab. Die Taten ereigneten sich zwischen dem 23. April und 1. Mai.

Die Polizei fragt: Wer kennt die Person auf den Lichtbildern? Wer kann Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben? Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Berlin unter der Rufnummer 030/91144-4239 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 6 888 000) genutzt werden.

+++ Fußgänger von Pkw angefahren +++

Ein 53 Jahre alter Fußgänger ist in Friedrichsfelde von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wollte der Mann am Donnerstagabend an einem Fußgängerüberweg die Volkradstraße überqueren, als er von dem Wagen erfasst wurde. Der Fußgänger erlitt schwere Verletzungen an Kopf und Oberkörper. Ein Rettungswagen brachte ihn ins Krankenhaus.

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