Polizei-Blog

Das sind die Polizeimeldungen von Sonnabend in Berlin

Aktuelle Meldungen aus Berlin. Hier finden Sie eine Übersicht in unserem Polizei-Blog.

Ein Auto hat sich am Abend im Riemeisterweg überschlagen

Ein Auto hat sich am Abend im Riemeisterweg überschlagen

Foto: Thomas Peise

Auto überschlägt sich in Schöneberg Am Sonnabendabend hat sich im Riemschneiderweg in Schöneberg ein Auto überschlagen. Die Ursache dafür ist noch unklar. Verletzt worden sei nach ersten Erkenntnissen niemand, wie der Lagedienst der Polizei am Abend auf Anfrage mitteilte.

Fahrzeuge und Fassaden beschmiert Der Polizeiliche Staatsschutz fahndet nach bislang unbekannten Tätern, die am Freitagabend in Schöneberg mehrere Gebäude und Polizeifahrzeuge beschmierten. Ein Objektschützer hatte laut Polizei gegen 20.25 Uhr drei Personen bemerkt, die in der Grunewaldstraße Schriftzüge auf Fassaden schmierten. Die Täter flohen in Richtung U-Bahnhof Eisenacher Straße. Polizisten stellten Schriftzüge auf mehreren Fassaden entlang der Grunewaldstraße bis zur Gothaer Straße fest. Auch drei Polizeifahrzeuge wurden besprüht. Ähnliche Sachbeschädigungen gab es im Bereich Dominicusstraße und Hauptstraße. Insgesamt wurden zwölf Strafanzeigen aufgenommen.

Auto in Brand gesetzt: Unbekannte haben in der Nacht zu Sonnabend ein geparktes Auto in Schöneberg angezündet. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, bemerkte ein Anwohner um kurz vor 4 Uhr Flammen an dem in der Gleditschstraße abgestellten Mercedes und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Das Fahrzeug wurde durch das Feuer erheblich beschädigt. Menschen kamen nicht zu Schaden. Ein Brandkommissariat ermittelt nun wegen vorsätzlicher Brandstiftung.

Autofahrerin schwer verletzt: Eine Autofahrerin ist am Freitag bei einem Unfall in Britz schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, verlor die 62 Jahre alte Suzuki-Fahrerin gegen 18.15 Uhr auf dem Buckower Damm die Kontrolle über ihr Auto. Dabei kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß mit ihrem Wagen gegen einen geparkten VW. Infolgedessen schleuderte der Kleinwagen um seine eigene Achse, prallte gegen einen Audi und kam erst auf dem Mittelstreifen zum Stehen. Rettungskräfte brachten die Frau zur stationären Behandlung in eine Klinik. Ihr Suzuki war nicht mehr fahrfähig und musste durch die Feuerwehr geborgen werden. Der 38 Jahre alte Audi-Fahrer blieb unverletzt.

18-Jähriger verursacht bei Verfolgungsjagd mehrere Unfälle: Ein 18 Jahre alter Autofahrer hat in der Nacht zu Sonnabend in Kreuzberg auf der Flucht vor der Polizei mehrere Unfälle verursacht. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, fiel den Beamten gegen kurz nach Mitternacht ein Ford mit eingeschaltetem Standlicht auf, der an einer roten Ampel an der Holzmarktstraße Ecke Lichtenberger Straße wartete. Als der Fahrer den Einsatzwagen bemerkte, gab er Gas und passierte ungebremst mehrere rote Ampeln. Fußgänger, die die Kreuzung Köpenicker Straße/Schlesisches Tor überqueren wollten, mussten sich zur Seite retten. Beim Abbiegen des Wagens in die Falckensteinstraße beschädigte er ein geparktes Fahrzeug und fuhr weiter. Am Ende der Bevernstraße zwängte er sich durch einen weiteren geparkten Wagen und einen Begrenzungspfahl. Die Beamten mussten die Verfolgung dort abbrechen. An der Ecke Pfuelstraße/May-Ayim-Ufer geriet der flüchtende Ford gegen noch ein geparktes Auto, woraufhin die Fahrt dort endete. Fahrer und Insassen flüchteten. Dank Zeugenhinweisen gelang es Polizeibeamten, die vier Insassen in der Köpenicker Straße auszumachen. Der mutmaßliche Fahrer im Alter von 18 Jahren, der zudem nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, wurde zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung in eine Gefangenensammelstelle gebracht. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass er unter Drogeneinfluss stand. Die weiteren Insassen, zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren, sowie eine 17-Jährige, kamen mit auf einen Polizeiabschnitt und wurden nach den polizeilichen Maßnahmen ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Auch der mutmaßliche Fahrer des Ford kam wieder auf freien Fuß. Das Auto wurde sichergestellt.

100 Stundenkilometer zu schnell - Polizei stoppt Raser auf A113: Rund 180 Kilometer pro Stunde und damit 100 mehr als erlaubt ist ein Autofahrer in Neukölln über die Autobahn 113 gerast. Wie die Polizei mitteilte, kam den 26 Jahre alten Raser seine Fahrt zwischen den Anschlussstellen Stubenrauchstraße und Neukölln am frühen Sonnabendmorgen teuer zu stehen. Da er keinen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er vor Ort eine Strafe in Höhe von 1380 Euro bezahlen.

43-jähriger Motorradfahrer fährt auf Lkw auf und stirbt: Ein Motorradfahrer ist auf der Autobahn 10 zwischen Rangsdorf und Genshagen auf einen Lastwagen aufgefahren und tödlich verunglückt. Der 43 Jahre alte Mann war am Freitagnachmittag auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs, als er aus bislang unbekannten Gründen von hinten gegen einen Lkw fuhr, wie ein Sprecher der Polizei am Sonnabend mitteilte. Der 43-Jährige erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch am Unfallort verstarb. Der Lastwagenfahrer hatte zunächst nicht bemerkt, dass der Motorradfahrer mit seinem Wagen kollidiert war. Er meldete sich später bei der Polizei.

Tausende stellen sich rechter Demo am Pogrom-Gedenktag entgegen: Zahlreiche Menschen haben sich in Mitte am Jahrestag der Pogromnacht einer rechten Demonstration entgegengestellt. Einer vom Bündnis „Wir für Deutschland“ angemeldeten Demonstration unter dem Titel „Trauermarsch für die Toten von Politik“ mit rund 120 Teilnehmern standen am Freitagabend laut Polizei mehrere Tausend Gegendemonstranten auf dem Washingtonplatz und der Marschallbrücke gegenüber. Die Polizei setzte nach eigenen Angaben 1200 Beamte ein. In den Reden der Gegendemonstranten wurde an den Holocaust erinnert und den Rechtspopulisten vorgeworfen, die Opfer zu verhöhnen. Auf Transparenten und Schildern stand zu lesen „Vielfalt statt Hetze“, „Nie wieder Antisemitismus oder Fremdenhass jeglicher Art“ oder auch „Traurig, dass ich gegen Menschenhass protestieren muss“. Die rechte Demo wurde mit Pfiffen und „Nazis raus“-Rufen bedacht.

Massenprügelei von Jugendlichen im Mauerpark: Rund 100 Jugendliche haben sich in Prenzlauer Berg geprügelt. Wie die Polizei mitteilte, gerieten in der Nacht zu Sonnabend mindestens zwei Gruppen im Mauerpark aneinander, nachdem sich einige ihrer Mitglieder zuvor gegenseitig beraubt hatten. Die Polizei rückte mit rund 40 Einsatzkräften und mehreren Einsatzwagen an. Ein Mensch wurde festgenommen, verletzt wurde niemand. In dem Park kommt es öfters zu Auseinandersetzungen mit einer größeren, polizeibekannten Gruppe von Jugendlichen, wie ein Sprecher sagte. Nähere Details zu der Gruppe gab es zunächst nicht.