Feuerwehreinsatz

Linienbus in Gropiusstadt steht in Flammen und brennt aus

Am frühen Morgen brannte an der Wutzkyallee plötzlich ein Bus der BVG. Fahrgäste waren zum Glück nicht an Bord.

Von dem Bus blieb nur ein verkohltes Gerippe übrig

Von dem Bus blieb nur ein verkohltes Gerippe übrig

Foto: Paul Zinken / dpa

Ein Bus ist in Berlin-Gropiusstadt in Flammen aufgegangen und komplett ausgebrannt. „Es waren keine Fahrgäste an Bord, der Fahrer blieb unverletzt“, sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr am Sonntag. Der Fahrer konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Der Bus war am Morgen in der Nähe der Kreuzung Fritz-Erler-Allee, Wutzkyallee/Efeuweg in Brand geraten. Das Fahrzeug stand beim Eintreffen der Rettungskräfte gegen 8 Uhr bereits in Flammen. Die Feuerwehr war mit 25 Einsatzkräften vor Ort. Dennoch blieb von dem Bus nur noch das Gerippe übrig.

Die Kreuzung war wegen der Löscharbeiten für fast fünf Stunden für den Verkehr gesperrt. Die Brandursache war nach Polizeiangaben zunächst unklar. „Es ist ein Linienbus einer Privatfirma“, sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt und sollte von Sachverständigen untersucht werden.

In Berlin kommt es immer wieder zu Bränden bei BVG-Bussen. In den vergangenen Jahren hatten Motoren von Bussen vor allem im Sommer mehrfach Feuer gefangen. Laut Angaben der BVG handelt es sich in 89 Prozent der Fälle um Motorbrände. Mittlerweile hat die BVG alle Busse mit Brandmeldeanlagen ausgestattet.