Einsatz

Aktionswoche: Polizei kontrolliert ab Montag Falschparker

Die Polizei wird zur Kontrolle Straßen auswählen, in denen Busspuren sowie Radwege häufig von Kraftfahrzeugen blockiert werden.

Geparkte Autos stehen in Berlin auf einem Radweg.

Geparkte Autos stehen in Berlin auf einem Radweg.

Foto: pa

Berlin. Aufgepasst, Falschparker: vom 5. bis 9. November stehen das verkehrswidrige Halten und Parken auf Radwegen, Busspuren und in zweiter Reihe im Fokus der Polizei Berlin, der Ordnungsämter sowie der BVG. Es werden Schwerpunktkontrollen durchgeführt.

Ziel dieser Kontrolle ist es, die Verkehrssicherheit zu steigern. Außerdem soll für mehr gegenseitiges Verständnis, Miteinander und Rücksichtnahme im Straßenverkehr geworben werden.

Häufig blockierte Straßen werden kontrolliert

Die Polizei wird zur Kontrolle Straßen auswählen, in denen Busspuren sowie Radwege häufig von Kraftfahrzeugen blockiert werden beziehungsweise tagtäglich in zweiter Reihe gehalten und geparkt wird.

Im vergangenen Jahr wurden 37.487 Halt- und Parkverstöße auf Radschutzstreifen und Radwegen, 33.122 Verstöße auf Busspuren und 58.118 Verstöße in zweiter Reihe zur Anzeige gebracht.

Bei einer vergleichbaren fünftägigen Verkehrssicherheitsaktion im Frühjahr 2018 sind 4.093 Halt- und Parkverstöße festgestellt und geahndet worden. In 315 Fällen mussten Kraftfahrzeuge zur Gefahrenabwehr kostenpflichtig umgesetzt werden.

Fahrer sollen sensibilisiert werden

Aufgrund von Falschparkern kommt es für Radfahrer zu gefährlichen Ausweichmanövern. Auch im Busverkehr kommt es durch Falschparker zu Verspätungen. Vor diesen Hintergründen sollen Betroffene während der Aktion für die Folgen ihres rücksichtslosen Verhaltens in Gesprächen sensibilisiert werden.

Verstöße werden konsequent mit Verwarnungsgeldern in Höhe von 10 bis 35 Euro geahndet. Außerdem werden Fahrzeuge abgeschleppt, wenn kein Verantwortlicher erscheint. Je nach Fahrzeugart fallen zusätzliche Gebühren in Höhe von bis zu 369 Euro an.

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