Kriminalität

Überfall auf Pax-Bank in Mitte: Täter flüchten ohne Beute

Die Räuber warteten auf die Bankangestellte und fesselten sie auf einem Stuhl. Doch ein Arbeitskollege störte den Raubzug.

 Ein Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht.

Ein Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht.

Foto: Carsten Rehder / dpa

Berlin. Am Mittwochmorgen überfielen mehrere maskierte Männer eine Filiale der Pax-Bank an der Chausseestraße in Mitte. Die Räuber waren bereits vor der offiziellen Öffnung der Filiale in die Räume der Bank eingedrungen und erwarteten die erste Angestellte. Als die 59-jährige Bankmitarbeiterin die Filiale gegen 7.30 Uhr betrat, nahmen sie die drei Maskierten in Empfang und hielten ihr sofort Augen und Mund zu.

Wie die Frau später bei der Polizei angab, wurde sie gezwungen, sich auf einen Stuhl zu setzen. Anschließend fesselten sie die Frau mit Klebeband und forderten von ihr den Tresorschlüssel. Als die Räuber versuchten, an das Bargeld zu kommen, klingelte ein weiterer Bankmitarbeiter an der Eingangstür. Die Räuber entleerten die Handtasche der Frau und flüchteten durch ein Fenster.

Die Ermittler vermuten, dass die Männer durch dieses Fenster auch in die Geschäftsräume gelangt waren. Die Angestellte konnte sich selbst unverletzt befreien. Den alarmierten Polizisten sagte sie, dass noch mindestens ein vierter Täter vor der Bank gewartet hatte. Ein zuständiges Kommissariat des Landeskriminalamtes führt die weiteren Ermittlungen.

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