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Gewalttätige Auseinandersetzung endete in Rettungsstelle

Zwei Männern und eine Frau gerieten in Streit. Ein Mann zog ein Messer. Ein Schuss soll auch gefallen sein.

Foto: Morris Pudwell

Schöneberg. Nach einem Streit trafen sich eine Frau und zwei Männer an einer Bushaltestelle vor dem Auguste-Viktoria-Krankenhaus in der Rubensstraße. Es kam zu einem Gerangel zwischen den Männern, woraufhin der Jüngere (20) eine Schusswaffe zog und den Älteren (27) damit bedroht haben soll. In der Folge soll er ebenfalls die Frau (18) bedroht und anschließend die Waffe in seine Hose gesteckt haben.

Diesen Moment nutzte die Frau, griff sich die Waffe und rannte damit in das Krankenhaus. Beide Männer folgten ihr. Als der eine Mann wenige Meter hinter der Frau war, schoss sie auf ihren Verfolger, der dadurch jedoch nicht verletzt wurde, da es sich um eine Schreckschusspistole gehandelt hat. Er lieferte sich nun ein weiteres Gerangel mit dem älteren Mann und verletzte ihn mit einem Messer schwer an einem Arm. Anschließend versuchte er der Frau die Waffe zu entreißen. Das schaffte er nicht, weil die Frau die Schreckschusswaffe wegwarf. Er sammelte diese nun auf und flüchtete.

Die Frau wurde leicht verletzt. Der Ältere erlitt schwere Verletzungen und musste in einer Klinik operiert werden. Lebensgefahr besteht nicht.

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