An Berliner Grundschule

Polizei stoppt Busfahrer ohne Führerschein vor Klassenfahrt

Die Klasse wollte mit dem Busfahrer zur Klassenfahrt aufbrechen. Doch eine Polizeikontrolle stoppte die Fahrt, ehe sie begann.

Am Montagmorgen stoppten Polizisten in Charlottenburg-Nord einen Busfahrer ohne Führerschein. Dieser hatte gegen 8.30 Uhr an einer Grundschule im Halemweg gehalten. Schüler und Lehrkräfte wollten mit dem Busunternehmen zu einer Klassenfahrt aufbrechen. Doch dazu kam es nicht. Die Beamten des Verkehrssicherheitsdienstes kontrollierten den vermeintlich abfahrbereiten Reisebus, an dessen Steuer der 39-Jährige saß.

Bei der Personalienfeststellung stellten die Polizisten fest, dass der vorgezeigte tschechische Führerschein des Fahrers Ende September 2015 abgelaufen war. Auch die ausgehändigte Fahrerkarte für den Fahrtenschreiber war seit Mai 2012 nicht mehr gültig und einen Nachweis über eine durchgeführte Berufskraftfahrerqualifikation konnte der 39-Jährige ebenfalls nicht erbringen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Berlin wurde dem Busfahrer die Weiterfahrt untersagt und er musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1200 € zahlen. Das Busunternehmen schickte einen Ersatzfahrer mit Bus und die Klasse konnte die Reise antreten.

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