Märkisches Viertel

Türke in Hausflur als „Kanake“ beleidigt und geschlagen

Ein alkoholisierter 61-Jähriger soll in Reinickendorf seinen Nachbarn fremdenfeindlich beleidigt und ins Gesicht geschlagen haben.

Blaulicht

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Foto: Horst Galuschka / imago/Horst Galuschka

Berlin. In einem Haus an der Quickborner Straße im Märkischen Viertel hat ein Bewohner am Sonnabendnachmittag eine fremdenfeindliche Beleidigung angezeigt. Wie der 30 Jahre alte Türke gegenüber der Polizei angab, soll ihn sein Nachbar im Hausflur unter anderen als „scheiß Kanake“ und „scheiß Türke“ beschimpft und ihn mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen haben.

Der 30-Jährige alarmierte die Polizei. Die Beamten stellten die Identität des Angreifers fest und führten eine Atemalkoholkontrolle durch, die einen Wert von 1,8 Promille ergab. Der Türke erlitt leichte Kopfverletzungen. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Am Kladower Damm in Spandau kam es am selben Tag zu einem weiteren Übergriff: Beim Aussteigen aus dem Bus wurde eine 67-jährige Iranerin von einer Deutschen (53) fremdenfeindlich beleidigt und geschlagen. Auch hier ermittelt der Staatsschutz.

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