Friedenau

Raser muss Führerschein und Sportwagen abgeben

Ein 40-Jähriger lieferte sich ein illegales Rennen mit einem anderen Raser. Seine Autofahrer-Karriere ist nun vorerst beendet.

Die Polizei hat in der Nacht einen Raser gestoppt (Symbolbild)

Die Polizei hat in der Nacht einen Raser gestoppt (Symbolbild)

Foto: picture alliance / dpa /Frank May

Berlin. Die Polizei hat bei einem mutmaßlichen Autorennen in Friedenau einen Sportwagen sichergestellt und den Führerschein des Fahrers eingezogen. Eine Streife wurde am Samstagabend kurz vor Mitternacht an der Bundesallee auf den Sportwagen aufmerksam, wie eine Sprecherin am Sonntag mitteilte. Demnach sei das Auto an der Ampel bei der Lefèvrestraße „mit aufheulendem Motor und quietschenden Reifen“ zusammen mit einem anderen Wagen davongerast. „Wir vermuten ein illegales Autorennen“

Die Beamten konnten den 40-jährigen Fahrer wenig später stoppen. Sein Führerschein wurde eingezogen, der Sportwagen wurde sichergestellt. Das zweite Auto entkam.

Raser verursachen in Berlin immer wieder gefährliche Unfälle. Zwei Männer, die sich mit bis zu 170 km/h im Februar 2016 auf dem Kurfürstendamm ein illegales Rennen geliefert hatten, müssen sich ab August erneut wegen Mordes vor Gericht verantworten. Bei der Raserei war ein unbeteiligter 69 Jahre alter Mann ums Leben gekommen.

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