Berlin-Pankow

Einfamilienhaus bei Feuer komplett zerstört

40 Feuerwehrleute waren bei einem großen Brand in Pankow im Einsatz. Sie konnten das in Flammen stehende Haus nicht mehr retten.

Berlin.  Ein großer Brand hat ein Einfamilienhaus in Berlin-Pankow zerstört. 40 Feuerwehrleute löschten die Flammen am Dienstagvormittag, wie die Feuerwehr auf Twitter mitteilte. Eine große Rauchwolke war über der Siedlung auch von weitem zu sehen. Die Brandursache wird nun von der Kriminalpolizei ermittelt.

Das Haus im Mittelsteg im Ortsteil Niederschönhausen hatte „in ganzer Ausdehnung“ gebrannt, hieß es bei der Feuerwehr. Die Löscharbeiten waren nicht ganz einfach, weil die Feuerwehr das Wasser 300 Meter weit durch Schläuche leiten musste. Direkt am Haus gab es keine Hydranten zur Wasserversorgung.

Weil die Flammen drohten, auf Nachbarhäuser überzugreifen, wurden diese von den Feuerwehrleuten mit Wasser und sogenanntem Druckluftschaum besprüht und geschützt. Der Schaum kühle und habe den Vorteil, dass er an Wänden kleben bleibe, erklärte ein Feuerwehr-Sprecher. Später war das Brandhaus einsturzgefährdet, so dass die letzten Glutnester nur von außen gelöscht werden konnten.

Am Montagabend war bei einem Brand in Hellersdorf ein Mann gestorben. Das Feuer war in einer Wohnung im vierten Stock eines Mietshauses in der Luckenwalder Straße ausgebrochen. Die Feuerwehr fand den Mann in der Wohnung, brachte ihn ins Treppenhaus und versuchte vergeblich, ihn dort wiederzubeleben. 20 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

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