Unfall auf A100

Fahrer verursachen Unfall bei Rennen und flüchten

Ein schwarzes Auto und ein Peugeot lieferten sich offenbar auf der Berliner Stadtautobahn ein Rennen und verursachten einen Unfall.

Polizeieinsatz auf der A100 (Archivbild)

Polizeieinsatz auf der A100 (Archivbild)

Foto: Thomas Peise

Bislang unbekannte Autofahrer haben sich am frühen Sonnabendmorgen in Schmargendorf ein Autorennen geliefert. Dabei verursachten sie einen Unfall und flüchteten. Laut Polizei sollen ein schwarzes Auto sowie ein Peugeot gegen 3.30 Uhr auf der Autobahn 100, zwischen den Anschlussstellen Kurfürsten- und Hohenzollerndamm, in Fahrtrichtung Süd unterwegs gewesen sein und dabei stark beschleunigt haben.

Nach einer Kurve soll der Fahrer des Peugeot die Kontrolle über den Wagen verloren haben, nach rechts von der Autobahn abgekommen sein und gegen die dortige Stützwand der Schwarzbacher Brücke geprallt sein. Das Fahrzeug wurde durch die Wucht des Aufpralls in die Mitte der Fahrbahn geschleudert und kam dort stark beschädigt zum Stehen. Zwei Insassen des Autos seien dann geflüchtet und ließen den Wagen zurück. Es entstand Totalschaden. Der andere an dem Rennen beteiligte Fahrer flüchtete mit seinem Wagen.

Polizisten stellten anschließend fest, dass die an dem Peugeot angebrachten Kennzeichen nicht zum Fahrzeug gehörten. Das Auto wurde beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Für die Unfallaufnahme mussten zwei Fahrspuren der A100 bis zum Morgen gesperrt werden.

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