Übelkeit

150 Kita-Kinder wegen Übelkeit und Erbrechen behandelt

Wegen Übelkeit und Erbrechen mussten mehr als 150 Kinder einer Kita versorgt werden. 13 kamen in ein Krankenhaus. War es das Essen?

Krankenwagen

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Foto: Nicolas Armer / dpa

Wildau. Großeinsatz für die Rettungskräfte in Brandenburg: Sie mussten am Donnerstag in Wildau mehr als 150 Kinder wegen Übelkeit und Erbrechen versorgen. Alle Kinder gehen auf dieselbe Wildauer Kita im Landkreis Dahme-Spreewald, teilte das Lagezentrum des Polizeipräsidiums in Potsdam mit. 13 Kinder mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Eltern sollen Kinder unverzüglich aus Kitas abholen

Wie die Stadtverwaltung Wildau mitteilte lief der Rettungseinsatz auch am frühen Abend noch. Während die Polizei von einer betroffenen Kita sprach, war auf der Internetseite der Stadt von mehreren kommunalen Kitaeinrichtungen die Rede. Eltern sollen ihre Kinder "unverzüglich aus den Kindertageseinrichtungen in Wildau abzuholen", heißt es weiter. Die Stadtverwaltung nannte zunächst keine Zahl von betroffenen Kindern.

Derzeit vermutet die Polizei, dass die Übelkeit und Erbrechen vom Essen kommen könnte, das die Kinder in der Kita gegessen haben. Von dem Essen sollen deshalb Proben genommen und untersucht werden.

In den drei Kitas gebe es 650 Plätze für Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren, hieß es weiter. Die Plätze seien auch alle belegt. Daraus folgt, dass nicht alle Kita-Kinder am Donnerstag von Übelkeit und Erbrechen betroffen waren. Rettungshelfer betreuten die Kinder, wie der amtierende Bürgermeister Marc Anders (parteilos) sagte. Ihre Eltern hätten sie abgeholt, als es ihnen wieder etwas besser gegangen sei.

Die Stadtverwaltung hatte auf ihrer Internetseite in einer Mitteilung die Eltern gebeten, ihre Kinder unverzüglich aus den kommunalen Kitas in Wildau abzuholen. Der Rettungseinsatz war am frühen Abend beendet, wie Anders ergänzte. Am Freitag bleiben demnach die drei Standorte geschlossen, um sie zu reinigen. Ab Montag sollen die Kitas wieder geöffnet sein.