Moabit

Mit Bus kollidiert: Radfahrer lebensgefährlich verletzt

An der Kreuzung Turmstraße soll er die Zeichen eines Polizisten, der den Verkehr regelte, missachtet haben.

Ein Rettungswagen fährt mit Blaulicht (Archivbild)

Ein Rettungswagen fährt mit Blaulicht (Archivbild)

Foto: Nicolas Armer / dpa

Ein 32 Jahre alter Radfahrer ist gestern um 17.30 Uhr bei einem Verkehrsunfall im Berliner Ortsteil Moabit lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte, sei der Radfahrer am Montag auf der Stromstraße in Richtung Lessingstraße unterwegs gewesen. Bei der Kreuzung mit der Turmstraße habe er die Zeichen eines Beamten, der den Verkehr regelte, missachtet und sei geradeaus gefahren. Ein Bus der BVG, der aus Richtung Turmstraße kam, kollidierte mit dem Radler. Der 32-Jährige kam in eine Klinik, in der er sofort operiert werden musste.

Der Bereich Stromstraße Ecke Turmstraße war zu diesem Zeitpunkt bereits teilweise für den Besuch des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu abgesperrt. Laut „Tagesspiegel“ sollen Augenzeugen gesehen haben, wie der Radler von einem Polizisten durchgewunken worden sei. Die Polizei wies das zurück. Die Beamten hätten alle Verkehrsteilnehmer aus der Stromstraße in die Turmstraße geleitet.

© Berliner Morgenpost 2018 – Alle Rechte vorbehalten.