Bornholmer Straße

Drei Verletzte nach Pfefferspray-Attacke in S-Bahn

Ein Streit wegen eines nicht angeleinten Hundes eskalierte am Mittwochabend in einer S-Bahn. Ein 37-Jähriger wurde festgenommen.

 Pfefferspray-Flaschen in einem Regal (Archivbild)

Pfefferspray-Flaschen in einem Regal (Archivbild)

Foto: Boris Roessler / dpa

Berlin. Drei Personen sind am Mittwochabend bei einem Streit am S-Bahnhof Bornholmer Straße durch Pfefferspray verletzt worden.

Wie die Bundespolizei mitteilte, kam es gegen 18 Uhr wegen eines nicht angeleinten Hundes in einer S-Bahn zu einem Streit zwischen einem 37-jährigen Bahnreisenden und zwei Mitarbeitern der DB-Sicherheit.

Als die Bahnmitarbeiter Hausrechtsmaßnahmen gegen den Hundebesitzer durchsetzen wollten, attackierte der 37-Jährige die Sicherheitskräfte mit Pfefferspray. Daraufhin wehrte sich der 45-jährige DB-Mitarbeiter mit einem Sprühstoß seines Pfeffersprays. Alle drei Personen erlitten Augenreizungen.

Rettungskräfte versorgten die Verletzten vor Ort und fuhren die beiden DB-Mitarbeiter anschließend zur weiteren Behandlung der Augenreizungen in ein Berliner Krankenhaus.

Bundespolizisten nahmen den 37-Jährigen vorläufig fest und brachten ihn zur Dienststelle. Die eingesetzten Pfeffersprays stellten die Beamten sicher. Ein Atemalkoholtest bei dem Tatverdächtigen ergab einen Wert von 0,7 Promille. Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren gegen den wohnungslosen Hundebesitzer und den Sicherheitsmitarbeiter der Bahn wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ein. Die Einsatzkräfte setzten den polizeibekannten 37-Jährigen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß.

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