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Polizei nimmt vierköpfige Bande von Taschendieben fest

Die Verdächtigen reisten offenbar extra nach Europa, um ihre Diebestouren vorzunehmen. In Berlin wurden sie gestellt.

Die Polizei hat am Mittwochmittag in Berlin zwei Männer und zwei Frauen festgenommen, bei denen es sich um eine international agierende Bande von Taschendieben handeln soll. Die 42- und 58-Jährigen reisten wohl extra nach Europa, um ihre Diebestouren durchzuführen, teilte die Polizei mit.

In Berlin fuhren die vier mit einem Auto durch die Stadt, um mögliche Tatgelegenheiten auszukundschaften, überwiegen in Hotels. in der Cora-Berliner-Straße am Holocaust-Mahnmal sollen sie dann einer Touristin den Rucksack gestohlen haben, die das jedoch bemerkte und die Verdächtigen zur Rede stellte. In diesem Moment nahmen die Fahnder die vier Verdächtigen fest.

Nachforschungen ergaben, dass sie wohl zuvor am Hauptbahnhof einem Touristen den Rucksack gestohlen hatten, indem sie diesen mit ihrem eigenen vertauschten. Das Quartett wurde dem Fachkommissariat für Diebstahlsdelikte beim LKA überstellt. Dort wird auch geprüft, ob sie weitere Diebstahlshandlungen begangen haben.

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