Schöneberg

Steine auf fahrende Autos geworfen - 14-Jähriger stellt sich

Der Wagen eines 58-Jährigen wurde auf der A100 mit Steinen beworfen. Jetzt hat sich ein 14-Jähriger der Polizei gestellt.

Berlin. Ein 14-Jähriger hat sich am Sonnabend der Polizei gestellt und zugegeben, Steine auf mehrere fahrende Autos auf der A100 geworfen zu haben, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Zuvor hatte die Behörde öffentlich nach Zeugen gesucht.

Laut Polizei hat der Teenager am Abend des 8. Mai mehrere Kleinpflastersteine auf fahrende Autos in Schöneberg geworfen. Gegen 20.45 Uhr befuhr ein 58-Jähriger mit seinem Renault die Stadtautobahn, als der Junge hinter der Tunnelausfahrt Innsbrucker Platz, wahrscheinlich von einer Brücke, mehrere Steine in den fließenden Verkehr auf der Autobahn warf.

Bei dem Fahrzeug des 58-Jährigen, der sein Fahrzeug stark abbremste, wurde die Windschutzscheibe schwer beschädigt. Weitere Verkehrsteilnehmer wurden laut Polizei nicht beeinträchtigt. Die Ermittlungen der Mordkommission dauern weiterhin an. Der 14-Jährige bleibt zunächst auf freiem Fuß.

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