Reinickendorf

Motorradfahrer in Berlin schwer verletzt - einer stirbt

Allein am Montag kam es in Berlin zu vier schweren Motorrad-Unfällen. Einer davon endete tödlich.

Am Montagabend stieß ein Motorradfahrer am Treptower Park mit einem Motorradfahrer zusammen

Am Montagabend stieß ein Motorradfahrer am Treptower Park mit einem Motorradfahrer zusammen

Foto: Thomas Peise

Berlin. Vier Motorradfahrer sind am Montag bei Unfällen in Berlin schwer verletzt worden. Einer von ihnen starb wenig später an den Folgen seines Sturzes, wie die Polizei mitteilte.

Der 43-Jährige sei aus ungeklärter Ursache gegen 16.45 Uhr in Reinickendorf in der Lindauer Allee gestürzt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war kein anderer Verkehrsteilnehmer an dem Unfall beteiligt. Knapp drei Stunden danach sei der Mann in einer Klinik gestorben. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Ein 36-Jähriger verunglückte am Morgen, als er in Spandau in der Falkenseer Chaussee wendete. Er wurde dabei von einem Auto erfasst und stürzte. Der Motorradfahrer kam in ein Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte.

Etwa dreieinhalb Stunden später war ein 64-Jähriger in Reinickendorf auf der A111 in Richtung Saatwinkler Damm unterwegs, als ein Autofahrer kurz vor dem Tunnel Flughafen Tegel auf die linke Autobahnspur zog. Der Motorradfahrer wich nach links aus, verlor aber die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte. Er kam mit Rumpfverletzungen in eine Klinik. Der Autofahrer fuhr einfach weiter. Der Tunnel blieb bis etwa 13.20 Uhr gesperrt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Erst am vergangenen Samstag hatte ein Motorradunfall auf der A100 zu einer längeren Sperrung der Stadtautobahn in der Nähe des Dreiecks Funkturm geführt. Auch dieser Motorradfahrer war schwer verletzt worden.

Am Abend kam es dann am Treptower Park Ecke Rethelstraße in Alt-Treptow zu einem Zusammenstoß zwischen einem Motorradfahrer und einem Fußgänger. Laut ersten Informationen von vor Ort erlitt der Fußgänger dabei schwere Verletzungen. Die Straße war am Abend zunächst vollgesperrt.

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