6500 Haushalte betroffen

Zeugen des Brandanschlags an Mörschbrücke gesucht

Nach einem Brandanschlag im Norden Charlottenburgs am 26. März suchen die Ermittler Zeugen. Großflächig war der Strom ausgefallen.

Polizeiwagen an der gesperrten Mörschbrücke in Charlottenburg. Dort hatten bislang unbekannte Täter einen Brandanschlag auf einen Versorgungskasten verübt.

Polizeiwagen an der gesperrten Mörschbrücke in Charlottenburg. Dort hatten bislang unbekannte Täter einen Brandanschlag auf einen Versorgungskasten verübt.

Foto: dpa

An diesem Tag setzten gegen 13 Uhr unbekannte Täter die Daten- und Stromleitungen, die sich unterhalb der Mörschbrücke befinden, in Brand. Dadurch kam es zu stundenlangen Stromausfällen in Charlottenburg. Der entstandene Schaden geht in die Millionenhöhe.

Die Ermittler fragen:

  • Wer hat in den Tagen und Nächten vor dem Brand Personen oder Fahrzeuge unterhalb der Brücke gesehen?
  • Wem sind evtl. vorgetäuschte Bauarbeiten unterhalb der Brücke aufgefallen?
  • Wer kann sonstige Hinweise zum Brandgeschehen vom 26. März 2018 geben?

Hinweise bitte an den Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin am Bayernring 44 in Berlin-Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664-952110 oder 952101 sowie jede andere Polizeidienststelle.

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