Rettungsdienst

Betrunkene greifen Sanitäter bei Rettungseinsatz an

Sanitäter wurden bei einem Einsatz in Reinickendorf am Sonntagabend von Betrunkenen angegriffen. Einer von ihnen wurde verletzt.

Wie Berliner Rettungskräfte im Einsatz behindert werden

Die Übergriffe auf Berliner Rettungskräfte nehmen zu. Viele Pöbeleien werden aber gar nicht erst aufgenommen.

Wie Berliner Rettungskräfte im Einsatz behindert werden

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Berlin. Sanitäter eines Rettungsdienstes wurden am Sonntagabend bei einem Einsatz in Reinickendorf angegriffen, teilte die Polizei am Montagmorgen mit. Demnach wurde die Besatzung des Rettungswagens, zwei 34- und 47-jährige Sanitäter, gegen 20:45 Uhr zu einer verletzten Frau in einer Wohnung in der Oranienburger Straße gerufen. Die 32-Jährige soll über Rückenschmerzen geklagt haben.

Während der Behandlung griffen zwei in der Wohnung anwesende Männer plötzlich den jüngeren Helfer an. Sie sollen den 34-Jährigen mehrmals mit Wucht gegen eine Wand gestoßen und ihm eine Hand verdreht haben. Sein Kollege konnte einem Stoß ausweichen. Anschließend gelang es den beiden Sanitätern, die Wohnung zu verlassen und die Polizei zu alarmieren.

Ausnahmezustand Rettungsdienst

Die Sanitäter der Berliner Feuerwehr sind komplett überlastet - auch weil sie zu oft bei Kleinigkeiten ausrücken müssen.
Ausnahmezustand Rettungsdienst

Der verletzte Sanitäter musste den Dienst beenden

Beamte nahmen kurz darauf die beiden Tatverdächtigen im Alter von 55 und 60 Jahren vorläufig fest. Atemalkoholkontrollen bei beiden ergaben einen Wert von rund 1,4 Promille. Als die beiden Festgenommenen zur Blutentnahmen in eine Gefangenensammelstelle gebracht werden sollten, griffen sie die Beamten an und schlugen und traten um sich. Zudem beschimpften sie die Einsatzkräfte, ehe die Polizei sie doch noch aus der Wohnung zur Gefangenensammelstelle bringen konnte.

Der angegriffene Sanitäter erlitt Armverletzungen sowie Verletzungen am Oberkörper. Er wurde ambulant behandelt und musste seinen Dienst beenden. Sein Kollege sowie die Polizeibeamte blieben unverletzt. Um die 32-jährige Frau hatte sich zwischenzeitlich die Besatzung eines Rettungswagens der Berliner Feuerwehr gekümmert.

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