Berlin-Friedrichstraße

Kleiner Pudel geht in Berlin allein auf große S-Bahn-Fahrt

Der kleine Hund war ganz allein von Reinickendorf aus mit der S-Bahn unterwegs. Offenbar ist der Pudel wieder bei seinem Frauchen.

Sucht nach seinem Besitzer: der kleine Pudel aus der S-Bahn

Sucht nach seinem Besitzer: der kleine Pudel aus der S-Bahn

Foto: Bundespolizei Berlin

Berlin. Dieser kleine Fahrgast hatte wahrscheinlich keinen gültigen Fahrschein. Am Sonntagmorgen nahm die Bundespolizei gegen 9.35 Uhr am S-Bahnhof Friedrichstraße in Berlin-Mitte einen schwarzen Zwergpudel in Empfang, der ganz alleine ohne Herrchen oder Frauchen mit der Bahn unterwegs war.

Der blinde Passagier trug ein wetterfestes graues Mäntelchen mit Leuchtstreifen. Als provisorische Leine diente den Beamten ein rot-weißes Flatterband. Sie nahmen den Pudel zunächst mit auf ihre Dienststelle. Fahrgäste sagten, dass der kleine Hund bereits allein in Reinickendorf am S-Bahnhof Hermsdorf in den Zug der Linie S1 eingestiegen sei.

Am Nachmittag wurde dann via Facebook eine Suchmeldung mit einem Foto veröffentlicht. Darin schrieb eine Nutzerin, dass der 13 Jahre alte Pudel gegen 9 Uhr in Hermsdorf weggelaufen sei. Sein Frauchen sei verzweifelt, da das Tier taub und nierenkrank sei. Gegen Abend dann die Entwarnung: Die Besitzerin habe ihren kleinen Ausreißer wohlbehalten zurückbekommen.

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