Autorennen in Berlin

Polizei beschlagnahmt sieben Autos nach illegalen Rennen

Dass die Polizei die mutmaßlichen Rennwagen beschlagnahmt, ist neu. Grund dafür ist eine Gesetzesänderung.

Bei einem illegalen Autorennen in Berlin war am 1. Februar 2016 ein 69-Jähriger nahe des KaDeWe ums Leben gekommen

Bei einem illegalen Autorennen in Berlin war am 1. Februar 2016 ein 69-Jähriger nahe des KaDeWe ums Leben gekommen

Foto: ABIX

Berlin. Die Berliner Polizei hat zwischen dem 13. Oktober und dem 12. November sieben Autos nach illegalen Autorennen beschlagnahmt. Das teilte die Behörde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Dass die Polizei die mutmaßlichen Rennwagen beschlagnahmt, ist neu. Grund dafür ist eine Gesetzesänderung. Seit dem 13. Oktober gelten Autorennen nicht mehr als Ordnungswidrigkeit im Sinne der Straßenverkehrsordnung, sondern werden nach dem Strafgesetzbuch als „nicht genehmigte Kraftfahrzeugrennen im Straßenverkehr“ und somit als Straftat geahndet.

Zur Beweissicherung und Vorbeugung weiterer Straftaten dürfen die Autos somit nach illegalen Rennen beschlagnahmt werden. Was mit den Autos anschließend geschieht entscheidet laut Polizei ein Gericht. Bestätigt es die Entziehung des Autos, geht es in den Besitz des Staates über und wird je nach Zeitwert verschrottet oder versteigert.

© Berliner Morgenpost 2018 – Alle Rechte vorbehalten.