Stadtautobahn

Mann will A100 überqueren, wird von Auto erfasst und stirbt

Tödlicher Unfall auf der Berliner Stadtautobahn: Ein 23-Jähriger wollte die Fahrbahn überqueren und wurde dabei von einem Auto erfasst.

Die Berliner Stadtautobahn A100 (Archivbild)

Die Berliner Stadtautobahn A100 (Archivbild)

Foto: dpa Picture-Alliance / Robert Schlesinger / picture alliance / Robert Schles

Berlin. Bei dem Versuch, die Stadtautobahn in Tempelhof zu Fuß zu überqueren, ist am Freitag ein 23-jähriger Mann ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei am Sonnabend war der Mann aus Bremen gegen 17.30 Uhr zu Fuß unterwegs und wollte offenbar die A100 zwischen den Anschlussstellen Tempelhofer Damm und Oberlandstraße im dichten Berufsverkehr überqueren. Dabei wurde er von dem Pkw eines 35 Jahre alten Mazda-Fahrers erfasst. Der Autofahrer war zu diesem Zeitpunkt auf der A100 vom Tempelhofer Damm kommend in Richtung Neukölln unterwegs. Der 23-Jährige erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Der Autofahrer musste mit einem Schock in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden.

Warum und wie der Mann überhaupt an die Autobahn zu Fuß herangekommen ist, wollen die Verkehrsermittler nun klären. Gerichtsmediziner waren am Freitag ebenfalls an der Unfallstelle. Nähere Erkenntnisse, ob der Mann möglicherweise Alkohol oder Drogen zu sich genommen hat, soll eine Obduktion in den kommenden Tagen ergeben. Die Stadtautobahn war am Freitag aufgrund der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme für ungefähr vier Stunden bis etwa 21.30 Uhr zwischen den Anschlussstellen in Richtung Neukölln gesperrt. Am Sonnabendnachmittag waren noch einmal Experten der Polizei an der Unfallstelle.

Mann läuft auf dem Heimweg über Gleise der U5

Mit viel Glück und leichten Verletzungen überlebte ein Mann den Versuch, seinen Heimweg über die U-Bahn-Gleise abzukürzen. Der 29-Jährige wollte in der Nacht zu Sonnabend gegen 2.30 Uhr die Gleise der U5 am U-Bahnhof Hellersdorf überqueren. Er war über die an der Straße Naumburger Ring oberirdisch verlaufenden Schienen gelaufen, um in ein Wohngebiet zu gelangen. Zeugen beobachteten, wie der 29 Jahre alte Fahrer der U-Bahn eine Notbremsung machte. Durch den Aufprall wurde der Fußgänger in eine Böschung geschleudert. Er wurde in das Unfallkrankenhaus Berlin gebracht. Der U-Bahnfahrer kam mit einem Schock auch in eine Klinik. Die Begleiterin des Mannes erlitt ebenfalls einen Schock. Der U-Bahnverkehr war für etwa eine Stunde unterbrochen.

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