Gewalt

Schläge und Messerstiche im U-Bahnhof Neukölln

Rettungskräfte leisteten vor Ort Hilfe. Die Hintergründe des Angriffes gegen Mitternacht sind unklar.

Foto: Thomas Peise

Erneut sind in Berlin junge Männer bei einer Auseinandersetzung durch Messerstiche verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zu Donnerstag am U-Bahnhof Neukölln in der Karl-Marx-Straße. Die Hintergründe seien noch unklar, sagte eine Polizeisprecherin.

In den vergangenen Tagen hatte es mehrere Angriffe mit Messern sowie verletzte Menschen gegeben. Am Dienstag wurde ein 14-Jähriger im S-Bahnhof Alexanderplatz von vier jungen Männern beschimpft und mit einem Messer attackiert. Einer der Täter soll dem Jugendlichen in den linken Arm gestochen haben. Die Polizei nahm später zwei 18-Jährige und einen 15-Jährigen fest.

Am Montagnachmittag verletzte ein 14-jähriger Jugendlicher in Friedrichsfelde einen 16-Jährigen bei einem Streit mit einem Messer lebensgefährlich. Der Täter soll mehrfach auf den anderen eingestochen haben. Ein weiterer Jugendlicher wurde leicht verletzt worden, als er versuchte, den Streit zu schlichten. Der Täter wurde von der Polizei festgenommen.

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