Spandau

Gekentertes Segelboot - Suche nach Seglerin ohne Erfolg

Das Boot ist vermutlich wegen Windböen vor Kladow gekentert. Ein Segler konnte gerettet werden, eine Frau wird vermisst.

Trotz  intensiver Suche konnte die Seglerin bisher nicht gefunden werden

Trotz intensiver Suche konnte die Seglerin bisher nicht gefunden werden

Foto: Morris Pudwell

Am frühen Donnerstagabend gegen 17.20 Uhr ist auf der Havel auf Höhe des Breitehornwegs in Kladow ein Segelboot gekentert und gesunken. Ein 32-jähriger Segler konnte lebend gerettet werden, seine 33 Jahre alte Begleiterin wird auch am Freitag noch vermisst. Die Feuerwehr rückte mit ungefähr 30 Einsatzkräften an. Die Polizei unterstützte die Suche mit einem Hubschrauber.

Nach Aussagen des Mannes soll das Boot aufgrund einer schlechten Wetterlage beim Reffen gekentert und anschließend gesunken sein. Der Mann gab gegenüber der Polizei an, die Frau und er hätten versucht an Land zu schwimmen. Dabei soll die Frau untergegangen sein.

Die Feuerwehrtaucher entdeckten gegen 19.20 Uhr das gesunkene Segelboot und wollten umgehend mit der Bergung beginnen. Die Suche nach der noch vermissten Seglerin wurde am späten Abend eingestellt. "Vorerst sind keine weiteren Maßnahmen zur Rettung geplant", sagte eine Polizeisprecherin am Freitagmittag. Auch Taucher der Feuerwehr und die Besatzung eines Polizeihubschraubers konnten die Vermisste nicht entdecken. Das Segelboot wurde nach Behördenangaben aus der Fahrrinne gezogen und sollte von dem Eigentümer geborgen werden.

© Berliner Morgenpost 2017 – Alle Rechte vorbehalten.