Polizeieinsatz

Wieder gewaltsamer Streit am Berliner Alexanderplatz

Erneut sind unterhalb des Fernsehturms zwei Gruppen gewaltsam aneinandergeraten. Eine Person wurde laut ersten Informationen verletzt.

Rettungskräfte und Polizisten in der Nacht zu Mittwoch am Alexanderplatz

Rettungskräfte und Polizisten in der Nacht zu Mittwoch am Alexanderplatz

Foto: Thomas Peise

Erneut ist es am Alexanderplatz zu einer gewaltsamen Attacke gekommen. In der Nacht zu Mittwoch ist dort auf Höhe der Wasserspiele ein 23-Jähriger angegriffen worden. Er wurde mit Pfefferspray attackiert, zu Boden geschlagen und am Boden getreten. Die fünf Täter flüchteten.

Laut Berliner Polizei wollte der 23-Jährige einer Frau zu Hilfe kommen, die zuvor von mehreren Männer bedrängt worden war.

In einer ersten Fassung dieser Meldung war zunähst die Rede von einem Streit zwischen zwei Gruppen. Dies bestätigte sich allerdings nicht.

Erst am Samstagabend war es unterhalb des Fernsehturms zu vergleichbaren Szenen gekommen. Dabei waren etwa 30 Männer aufeinander losgegangen, sechs wurden verletzt, acht festgenommen.

Auf dem Alexanderplatz, den täglich Tausende Berliner und Touristen frequentieren, gibt es regelmäßig Schlägereien, Überfälle und Diebstähle. Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei dort 7820 Straftaten, von denen allerdings der größere Teil Taschen- und Ladendiebstähle waren. In diesem Jahr sanken die Zahlen etwas. Bis zum Dezember soll auf dem Platz eine Polizeiwache entstehen, am Donnerstag erfolgte ein symbolischer Spatenstich. Die Berliner Polizei und die Bundespolizei sollen in der Wache rund um die Uhr präsent sein.

Mehr zum Thema:

Wieder gehen Gruppen auf dem Alexanderplatz aufeinander los

Messerstecherei am Alexanderplatz - sechs Verletzte

Berlins gefährliche Orte bekommen neue Videoüberwachung

Berliner Polizei rüstet am Alexanderplatz auf

© Berliner Morgenpost 2017 – Alle Rechte vorbehalten.