Kreuzberg

Vor BVG-Bus gelaufen: Mann erliegt seinen Verletzungen

In Kreuzberg ist ein Fußgänger tödlich verunglückt. Der Mann war von einem Bus erfasst worden.

Foto: dpa

Am Dienstagvormmittag ist ein Mann an der Rudi-Dutschke-Straße in Kreuzberg vor einen Bus gelaufen. Der Fußgänger prallte dabei gegen die Frontscheibe des Fahrzeuges, die durch die Wucht des Aufpralls zersplitterte. Der Mann erlitt bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen, denen er später erlag.

Die Polizei bestätigte, dass ein BVG-Bus der Linie M29 gegen 11.15 Uhr an der Kreuzung Friedrichstraße und Rudi-Dutschke-Straße mit einem Fußgänger zusammengestoßen ist. Der Mann musste vor Ort von einem Notarzt reanimiert werden. Der Busfahrer erlitt einen Schock.

Die Rudi-Dutschke-Straße war zwischen Charlottenstraße und Friedrichstraße vollgesperrt. Der Verkehr der Buslinie M29 war deswegen stark eingeschränkt.

Zahl der Verkehrstoten insgesamt rückläufig

Erst vor wenigen Tagen war ganz in der Nähe an der Friedrichstraße an der Ecke zur Mohrenstraße ein Notarztwagen mit einem Auto zusammengestoßen. Dabei war eine dänische Touristin schwer verletzt worden, nachdem sie von dem schleudernden Pkw erfasst worden war. Im Krankenhaus erlag die Frau ihren Verletzungen.

Die Zahl der im Berliner Straßenverkehr Getöteten ist in den ersten knapp acht Monaten stark zurückgegangen. Bis zum 22. August starben nach Polizeiangaben 19 Verkehrsteilnehmer. Im vergangenen Jahr waren es im gleichen Zeitraum schon mehr als 30 und am Jahresende 56. Im laufenden Jahr kamen acht Fußgänger, vier Radfahrer, drei Motorrad- oder Rollerfahrer und drei Autofahrer ums Leben. Dazu kommt ein tödlich Verletzter in der Rubrik „Sonstiges“, wozu Lastwagen- und Busfahrer gehören.

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