Badetoter

15-jähriger Junge ertrinkt im Weißen See

Rettungskräfte konnten den 15-Jährigen nur noch leblos aus dem Wasser bergen. Die Leiche des Jugendlichen wird vermutlich obduziert.

Rettungskräfte versuchten noch, den Jungen zu reanimieren - erfolglos

Rettungskräfte versuchten noch, den Jungen zu reanimieren - erfolglos

Foto: Thomas Peise

Ein tödlicher Badeunfall hat sich am Mittwochnachmittag in Weißensee ereignet. Gegen 15 Uhr wurde die Feuerwehr zum Weißensee alarmiert. Dort war ein Jugendlicher plötzlich verschwunden.

Die Rettungskräfte konnten den 15-Jährigen nur noch leblos aus dem Wasser bergen. Ein Notarzt hatte noch etwa eine halbe Stunde versucht, den Jugendlichen zu reanimieren, jedoch erfolglos. Nach Informationen der Berliner Morgenpost hatte der Junge versucht, an der etwa in der Mitte des Sees befindlichen Fontäne vorbeizutauchen. Dabei geriet er offenbar in den Sog der Wasserpumpe, die die Fontäne speist. In diesem Bereich ist das Baden nicht erlaubt. Dennoch schwimmen immer wieder Menschen in den Bereich.

Die Leiche des Berliner Jugendlichen soll vermutlich obduziert werden. Das sei bei solchen Unfällen das normale Verfahren, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Eine Obduktion der Leiche sei bei unnatürlichen Todesfällen auch deswegen üblich, um ein Fremdverschulden auszuschließen.

27-Jähriger geht unter - und wird nur noch tot geborgen

Auch in Brandenburg ereignete sich ein tödlicher Badeunfall. Dort kam am Dienstag im Landkreis Teltow-Fläming ein 27-Jähriger um Leben. Er hatte über Probleme mit seinem Bein geklagt, bevor er im Strandbad Wünsdorf ins Wasser eintauchte, wie aus einem Bericht der Polizei von Mittwoch hervorgeht. Als er kurze Zeit später unterging und nicht wieder auftauchte, sprang ihm ein Mann hinterher. Dieser konnte den 27-Jährigen aber nicht finden. Erst später bargen Einsatzkräfte der Feuerwehr und Taucher des Deutschen Roten Kreuzes den Verunglückten tot aus dem Wasser. Fremdverschulden werde derzeit ausgeschlossen, hieß es. mit dpa