Vorfälle in Berlin

Kinder rassistisch beschimpft, Nazi-Parolen skandiert

Auf einem Spielplatz in Hellersdorf beschimpfte eine 26-Jährige Kinder, am Mierendorffplatz riefen Unbekannte Nazi-Parolen.

Zwei fremdenfeindliche Vorfälle beschäftigen die Berliner Polizei

Zwei fremdenfeindliche Vorfälle beschäftigen die Berliner Polizei

Foto: Friso Gentsch / dpa

Bei zwei Vorfällen in Berlin sind mehrere Menschen fremdenfeindlich beleidigt worden, darunter auch Kinder. Am Freitagabend beschimpfte eine 26-Jährige an einem Spielplatz am Oschatzer Ring in Hellersdorf zunächst eine Gruppe von Kindern (9 bis 12 Jahren) mit rassistischen Ausdrücken, wie eine Polizeisprecherin am Sonnabend berichtete. Die Frau soll zu den Kindern "Scheiß Ausländer" gerufen haben. Anschließend entfernte sich die Frau. Die Frau konnte ausfindig gemacht werden.

Stunden später sprach eine Gruppe von etwa vier bis fünf Menschen drei Fußgänger am Mierendorffplatz in Charlottenburg skandierte schließlich Nazi-Parolen und "Sieg Heil". Einer der Männer aus der vier- bis fünfköpfigen Gruppe schlug einem Fußgänger mit der Faust ins Gesicht. Die Polizei hat in beiden Fällen Ermittlungen aufgenommen.