Nach Gutachten

Polizei lässt "Transformers"-Autos auf Bewährung frei

Am Donnerstag hatte die Berliner Polizei zwei Nachbauten aus den "Transformers"-Filmen abgeschleppt. Nun folgte das Gutachten.

"Abschleppticons" stoppten am Donnerstag in der Bismarckstraße die beiden "Transformers"

"Abschleppticons" stoppten am Donnerstag in der Bismarckstraße die beiden "Transformers"

Foto: Polizei Berlin

Die Meldung hatte im Internet für Furore gesorgt: Am vergangenen Donnerstag ließ die Berliner Polizei in Charlottenburg zwei hochgerüstete Sportwagen abschleppen.

Die beiden Autos sind Nachbauten aus der Science-Fiction-Reihe "Transfomers", deren jüngster Teil in dieser Woche in den Kinos anläuft. Der Grund: Die Beamten hatten zahlreiche Mängel festgestellt, die Sportwagen sollten von einem Gutachter geprüft werden.

Am Montag nun schickte die Polizei ein Update zu dem kuriosen Fall. Darin heißt es, auch die Experten der Dekra hätten erhebliche technische Mängel festgestellt. Zudem habe es Unstimmigkeiten in den Zulassungsunterlagen gegeben.

Immerhin: Die Halter durften die Boliden selbst in die nächstgelegene Werkstatt fahren. Dazu schrieb die Polizei auf Facebook: "Sowohl der Autobot als auch der Decepticon kommen auf Bewährung frei."

Die Produktionsfirma Paramount Pictures Germany hatte bereits am Freitag lediglich mitgeteilt, es handele sich bei den beiden Sportwagen um professionelle Nachbauten. Ob die beiden Autos, die in den "Transformers"-Filmen Bumblebee und Barricade heißen, nun rechtzeitig zur Filmpremiere am Donnerstag kommen können? Die Polizei antwortet: "ein klares Jein".

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