Gewalt in Berlin

Männer werfen Flaschen und fügen 16-Jährigem Schnittwunde zu

Schwerer Übergriff im Volkspark Friedrichshain: Zwei Gruppen gerieten in Streit. Es flogen Flaschen, ein Mann stach zu.

Polizisten sichern Spuren am Tatort und befragen Zeugen

Polizisten sichern Spuren am Tatort und befragen Zeugen

Foto: Thomas Peise

Zwei Gruppen Jugendlicher gerieten in der Nacht zu Sonntag in Friedrichshain in einen Streit. Gegen 1.30 Uhr, so der derzeitige Ermittlungsstand, gerieten die Gruppen zunächst verbal im Volkspark Friedrichshain aneinander. Als sich die eine Gruppe daraufhin entfernte, soll sie von zwei Jugendlichen aus der anderen Gruppe verfolgt worden sein. Anschließend soll das Duo mit Bierflaschen auf die Gruppe geworfen und dabei einen 16-Jährigen getroffen haben.

Kurze Zeit später, an einem Ausgang des Parks, sollen die Verfolger denselben 16-Jährigen attackiert, zu Boden gebracht und geschlagen haben. Dann soll einer der Beiden ihm mit einem Gegenstand in die Hüfte gestochen haben. Er erlitt dadurch eine stark blutende Wunde, die zunächst von alarmierten Polizisten erstversorgt wurde.

Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten in ein Krankenhaus, wo er operiert werden musste. Lebensgefahr besteht nicht. Einen mutmaßlichen Schläger im Alter von 18 Jahren nahmen die Beamten noch im Park fest. Er kam nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder auf freien Fuß. Sein Mittäter, der zugestochen haben soll, ist flüchtig. Die Kriminalpolizei der Direktion 5 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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