Berlin

Busfahrerin in Waidmannslust angegriffen und verletzt

43-Jährige BVG-Angestellte wird an Endhaltestelle von Unbekannten zu Boden geschlagen

In Reinickendorf ist am Sonnabend eine Busfahrerin von Unbekannten attackiert und verletzt worden. Die 43-Jährige hatte kurz nach 14.30 Uhr an der Endstation der BVG-Linie 222 an der Titiseestraße im Ortsteil Waidmannslust gehalten und die Fahrgäste aussteigen lassen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Dabei begann eine Vierer- Gruppe, die Frau anzupöbeln und zu beleidigen. Als die Busfahrerin sich das verbat, schlugen zwei der Männer sie unvermittelt zu Boden. Die Täter flüchteten anschließend. Die 43-Jährige erlitt Verletzungen an Kopf und Nacken, kam mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

BVG-Busfahrer sehen sich häufig Angriffen ausgesetzt. Erst vor zwei Wochen war ein 40 Jahre alter Fahrer an einem Sonntagabend in Gesundbrunnen mit einer Schusswaffe bedroht worden. Der Unbekannte hatte die Pistole beim Aussteigen aus seinem Hosenbund gezogen und laut Polizei eine Durchladebewegung gemacht. Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon.

Ein anderer Angreifer, der in Spandau einen 54 Jahre alten Busfahrer zunächst bespuckt und dann mit Reizgas besprüht und verletzt hatte, konnte im Februar ermittelt werden. Die Polizei hatte zuvor Fotos einer Überwachungskamera aus dem Bus veröffentlicht.

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