Keiler erschossen

Wildschweine verletzten mehrere Menschen in Reinickendorf

Die Rotte rannte über den Schumacher-Platz und verletzte mehrere Menschen. Die Polizei erschoss einen Keiler im Volkspark Rehberge.

Ein Wildschwein (Archivbild)

Ein Wildschwein (Archivbild)

Foto: dpa

Eine Wildschwein-Rotte hat am Sonnabendnachmittag am Kurt-Schumacher-Platz und im Volkspark Rehberge in Reinickendorf mehrere Menschen verletzt. Berliner Polizisten erschossen einen Keiler.

Wie die Polizei mitteilte, erlitt eine Frau eine Verletzung am Oberschenkel und kam ins Krankenhaus, zwei Männer wurden durch ein Tier ebenfalls leicht verletzt.

Eine Sprecherin bestätigte, dass Beamte gegen 14.15 Uhr in der Nähe des Vereinsheims vom BSC Rehberge einen "aggressiven Keiler" erschossen, "um zu verhindern, dass noch mehr Menschen verletzt werden."

Die Rotte war offenbar zunächst über den Kurt-Schumacher-Platz gelaufen und hatte dort Passanten überrannt. Anschließend flüchteten sie in den Volkspark. Auch dort wurde Passanten von den Tieren erfasst. Das erschossene Tier hatte sich im Volkspark laut Polizei von der Rotte abgesondert.

Im Berliner Stadtgebiet kommt es immer wieder zu Vorfällen mit Wildschweinen. Zuletzt hatte eine Rotte im September 2016 in Reinickendorf einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem drei Personen leicht verletzt wurden.

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