Seit 2011 vermisst

Skelettfund: Tote als vermisste Berlinerin identifiziert

2011 wurde eine 40-jährige Berlinerin als vermisst gemeldet. Nun konnten gefundene Skelettteile eindeutig zugeordnet werden.

Nach einem Skelettfund in Potsdam-Mittelmark konnten die Knochen einer vermisst gemeldeteten Berlinern zugeordnet werden

Nach einem Skelettfund in Potsdam-Mittelmark konnten die Knochen einer vermisst gemeldeteten Berlinern zugeordnet werden

Foto: imago/ Eibner

Nach einem Knochenfund bei Treuenbrietzen in Potsdam-Mittelmark haben Gerichtsmediziner die Skelettteile einem Vermisstenfall zugeordnet. Bei der Toten handelt es sich um eine bereits 2011 als vermisst gemeldete Berlinerin. Die Staatsanwaltschaft Potsdam bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der „Märkischen Allgemeinen“. Es gebe keine Anhaltspunkte auf Fremdeinwirken, sagte Christoph Lange, ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Alles deute auf einen Suizid hin.

Die Polizei habe nach deren Verschwinden die damals 40-Jährige gesucht, aber lediglich deren Auto in Treuenbrietzen gefunden. Die Identität wurde mit Hilfe eines DNA-Abgleichs mit Vermisstenfällen im ganzen Bundesgebiet ermittelt. Es gebe direkte Hinweise, die auf einen Suizid schließen lassen, hieß es. Die Ermittlungen seien aber noch nicht vollständig abgeschlossen.

Eine Pilzsammlerin hatte im Oktober in einem Waldgebiet bei Treuenbrietzen Knochenteile der Frau gefunden.