Protest in Berlin

Hunderte Teilnehmer bei Anti-Trump-Demos in Berlin

Rund 700 Menschen haben am Brandenburger Tor gegen Donald Trump demonstriert. Am Hermannplatz hatten sich 120 Demonstranten versammelt.

Eine Demonstrantin hält am 12.11.2016 auf einer Protestkundgebung gegen den gewählten US-Präsidenten Donald Trump vor der Amerikanischen Botschaft in Berlin ein Schild mit der Aufschrift „NotMyPresident - Death to Male Facism“ hoch

Eine Demonstrantin hält am 12.11.2016 auf einer Protestkundgebung gegen den gewählten US-Präsidenten Donald Trump vor der Amerikanischen Botschaft in Berlin ein Schild mit der Aufschrift „NotMyPresident - Death to Male Facism“ hoch

Foto: Gregor Fischer / dpa

Rund 700 Menschen haben am Sonnabend vor der US-Botschaft am Brandenburger Tor in Berlin gegen den künftigen US-Präsidenten Donald Trump protestiert - darunter viele Amerikaner. In ihrem Aufruf zu der Kundgebung schrieben die Initiatoren im Internet: „Wir müssen jetzt gegen Fremdenfeindlichkeit, Islamophobie, Frauenfeindlichkeit, Rassismus und Sexismus aufstehen.“ Viele Demonstranten hielten Pappschilder hoch mit Parolen wie „Untrump the world“ (sinngemäß: macht die Welt frei von Trumps Gedanken) oder „Love-Trump-Hate“ (Liebe-Trump-Hass). Andere forderten "Peace" oder "No Hate". Nach Polizeiangaben verlief die Versammlung friedlich.

Die Initiative „Trump Protest Berlin“ hatte über das Internet zu der Kundgebung aufgerufen. Auf Facebook hatten ursprünglich über 3000 Menschen ihre Teilnahme angekündigt. Offiziell waren aber nur 400 Teilnehmer angemeldet worden, wie ein Polizeisprecher sagte.

Bereits zuvor hatten sich etwa 120 Teilnehmer am Hermannplatz in Neukölln versammelt. Die Stimmung sehr friedlich gewesen, sagte ein Polizeisprecher auf Nachfrage. Ursprünglich waren dort rund 80 Demonstranten erwartet worden.

Alle News zur US-Wahl

Die Initiatoren der Demonstration am Brandenburger Tor hatten im Internet geschrieben: „Wir müssen jetzt gegen Fremdenfeindlichkeit, Islamophobie, Frauenfeindlichkeit, Rassismus und Sexismus aufstehen.“ Sie betonten, dass der Protest friedlich sein solle. Es ginge um ein Zeichen, das über den Atlantik geschickt werden solle.

Mehr zum Thema:

Schüsse bei Demonstration gegen Donald Trump in Portland

Sex-Vorwürfe gegen Trump – Frau will keine „Lügnerin“ sein

Vizepräsident Pence wird Leiter von Trumps Übergangsteam

Donald Trump will „Obamacare" doch nicht abschaffen

EU rechnet mit Stopp des TTIP-Abkommens wegen Trump