Kriminalität

Kottbusser Tor bleibt Schwerpunkt der Gewalt

Auch rund um das RAW-Gelände und im Görlitzer Park werden trotz vieler Polizeieinsätze weiterhin zahlreiche Straftaten begangen.

Von Januar bis September gab es am Kottbusser Tor 485 Straftaten

Von Januar bis September gab es am Kottbusser Tor 485 Straftaten

Foto: Reto Klar

Der von Kriminalität belastete Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg kommt nicht zur Ruhe. Vor allem an den Schwerpunkten Kottbusser Tor, Warschauer Brücke und Görlitzer Park werden trotz zahlreicher Polizeieinsätze weiterhin zahlreiche Straftaten begangen.

Das RAW-Gelände im Detail – im 520 Megapixel-Foto

Das geht aus neuesten Zahlen der Polizei in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

So gefährlich ist es rund um das Kottbusser Tor wirklich

Die Zahlen beziehen sich auf den Zeitraum Januar bis September 2016. Demnach gab es am Kottbusser Tor 485 registrierte Gewalttaten wie Körperverletzung, Raub und Bedrohung.

Im Bereich Warschauer Brücke in Friedrichshain, in dem auch der Bereich des RAW-Gelände erfasst ist, waren es 480. Schwerpunktmäßig befinden sich die erhobenen Fallzahlen außerhalb des RAW-Geländes, heißt es in der Antwort.

Im Görlitzer Park, wo neben Dealern, Drogenkonsumenten und Partytouristen auch Kleinkriminelle ein Problem sind, wurden 321 Taten erfasst.