Polizei in Berlin

Betrunkener Fahrer schläft nach Oktoberfest auf Kreuzung ein

Selbst als die Polizei mit einem Nothammer eine Scheibe zerschlug, wachte der Mann nicht auf. Es brauchte noch drastischere Maßnahmen.

Der Mann war betrunken ins Auto gestiegen - und an einer Ampel im Auto tief eingeschlafen

Der Mann war betrunken ins Auto gestiegen - und an einer Ampel im Auto tief eingeschlafen

Foto: John Powell / picture-alliance / Helga Lade Fo

Nachdem er nach eigenen Angaben mehrere alkoholische Getränke auf einem Oktoberfest genossen hatte, entschied sich in der Nacht zu Sonnabend ein 45-Jähriger in Steglitz leider gegen ein Taxi und für das eigene Auto. Einem Taxifahrer war der Renault-Fahrer gegen 3.50 Uhr aufgefallen, nachdem er mehrere Grünphasen einer Ampel am Wolfensteindamm im wahrsten Sinne des Wortes verschlafen hatte. Der Taxifahrer hatte daraufhin den mit geschlossenen Augen hinter dem Steuer sitzenden Mann bemerkt und mehrfach an die Scheiben des verschlossenen Wagens geklopft. Als der Fahrer jedoch nicht reagierte, alarmierte der Taxifahrer Polizei und Feuerwehr.

Auch auf mehrfaches Klopfen der wenig später eingetroffenen Polizisten reagierte der Mann nicht, so dass diese eine Scheibe mit einem Nothammer einschlugen, was den Schlaf des 45-Jährigen zunächst auch nicht unterbrach. Erst auf mehrfaches Rütteln an den Schultern reagierte der Mann und kam wieder zu sich. Er wurde gebeten den Motor abzustellen und auszusteigen. Hierbei gab er spontan zu, Alkohol konsumiert zu haben. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von rund 1,5 Promille. Ein Richter ordnete eine Blutentnahme bei dem Mann an.

Nachdem ihm in einer Gefangenensammelstelle Blut abgenommen worden war, konnte er seinen Weg zu Fuß und mit einem Taxi fortsetzen. Sein Fahrzeug wurde aufgrund der eingeschlagenen Seitenscheibe zwecks Eigentumssicherung zu einem Sicherstellungsgelände gebracht. Die Ermittlungen dauern an.